Hertha BSC muss gegen Düsseldorf auf Cuisance und Brooks verzichten
Luisa HartmannTrainer Leitl: Keine 'Freikarten' für junge Spieler - Hertha BSC muss gegen Düsseldorf auf Cuisance und Brooks verzichten
Hertha BSC trifft am Sonntag ohne zwei Leistungsträger auf Fortuna Düsseldorf
Am kommenden Sonntag muss Hertha BSC im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf auf zwei wichtige Akteure verzichten: Mittelfeldspieler Michaël Cuisance ist gesperrt, während Verteidiger John Anthony Brooks verletzungsbedingt weiterhin ausfällt. Trotz schwindender Aufstiegschancen betont Cheftrainer Stefan Leitl, dass die Mannschaft bis zum Saisonende alles geben werde, um bestmöglich abzuschneiden.
Leitl bestätigte, dass der vom FC Bayern München ausgeliehene Maurice Krattenmacher gegen Düsseldorf nicht in der Startelf stehen werde. Stattdessen soll der 21-jährige Stürmer als Einwechselspieler zum Zug kommen. Der Trainer machte deutlich, dass sich Spielzeit verdient werden müsse – selbst wenn der Aufstieg nun nicht mehr realistisch sei, gebe es keine zusätzlichen Chancen für junge Spieler.
Unterdessen präsentiert sich Düsseldorf unter Markus Anfang in besserer Form. Obwohl die Mannschaft die schwächste Offensive der Liga stellt, erzielte sie in den letzten neun Spielen neun Tore. Leitl anerkannte die jüngsten Fortschritte der Gäste und warnte vor einer schwierigen Aufgabe.
Unklar bleibt, ob Mittelfeldspieler Pascal Klemens zum Einsatz kommt. Seine mögliche Rückkehr würde Hertha im zentralen Mittelfeld weitere Optionen eröffnen.
Über den Sonntag hinaus plant Leitl, Krattenmacher nach der Länderspielpause für eine Stelle in der Startformation bereit zu sehen. Die Entwicklung des jungen Angreifers schreitet voran, doch der Trainer bleibt bei seiner strengen Auswahlpolitik.
Mit einem durch Sperren und Verletzungen dezimierten Kader geht Hertha BSC in die Partie. Düsseldorfs Leistungssteigerung unter Anfang erhöht den Druck, ein positives Ergebnis zu erzielen. Das Spiel wird Einfluss auf die endgültige Tabellenplatzierung haben – Leitl setzt dabei weiterhin auf wettbewerbsorientierte Leistungen statt auf gezielte Nachwuchsförderung.






