07 June 2026, 04:07

Häusliche Gewalt in Brandenburg erreicht neuen Höchststand – Behörden schlagen Alarm

"Besorgniserregend": Fälle von häuslicher Gewalt nehmen zu

Häusliche Gewalt in Brandenburg erreicht neuen Höchststand – Behörden schlagen Alarm

Häusliche Gewalt in Brandenburg steigt stark an – Behörden fordern schärfere Gesetze und besseren Opferschutz

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In Brandenburg haben sich die Fälle häuslicher Gewalt in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Neue Zahlen zeigen allein zwischen 2024 und 2025 einen Anstieg der Schutzmaßnahmen um fast 20 Prozent. Nun drängen die Behörden auf strengere Gesetze und einen verbesserten Schutz für Betroffene.

Von 2021 bis 2025 stieg die Zahl der erfassten Vorfälle häuslicher Gewalt im Land um etwa neun Prozent. Die Staatsanwaltschaften bearbeiteten 2025 insgesamt 2.991 Fälle – im Vorjahr waren es noch 2.384 gewesen. Justizminister Benjamin Grimm bezeichnete die Entwicklung als „alarmierend“ und forderte eine konsequentere Strafverfolgung.

Die Landesregierung unterstützt nun neue Maßnahmen, darunter elektronische Fußfesseln für Täter. Diese Geräte sollen Opfer schützen, indem sie hochriskante Personen überwachen. Gleichzeitig bereitet der Bundestag eine Abstimmung über Reformen des Gewaltschutzgesetzes vor, die elektronische Überwachung als Standardoption einführen würden.

Grimm betonte die Notwendigkeit einer entschlossenen Reaktion und verwies auf die steigende Zahl der Ermittlungsverfahren. Die geplanten Gesetzesänderungen spiegeln die wachsende Besorgnis über das Problem wider und zielen auf eine wirksamere Prävention ab.

Die zur Debatte stehenden Reformen würden den Einsatz elektronischer Überwachung in Brandenburg ausweiten. Falls sie verabschiedet werden, könnten sie Opfern mehr Sicherheit bieten und die Kontrolle über Täter verschärfen. Die Abstimmung im Bundestag wird entscheiden, ob diese Maßnahmen Gesetz werden.

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