Hamburger Panoptikum verjüngt seine Wachsfiguren mit jährlichem Frischekick
Luisa HartmannFrühjahrsputz: Neue Glanz für Wachskürsten im Panoptikum - Hamburger Panoptikum verjüngt seine Wachsfiguren mit jährlichem Frischekick
Hamburgs Panoptikum verpasst seinen 120 Wachsfiguren den jährlichen Frischekick
Das Hamburger Panoptikum verpasst seinen 120 Wachsfiguren gerade die jährliche Auffrischung. Beim alljährlichen "Frühjahrsputz" werden die Exponate von Kopf bis Fuß überarbeitet – von der Frisur bis zur Reparatur der Kleidung. Diesmal liegt ein besonderer Fokus auf Persönlichkeiten, die mit dem berühmten Reeperbahn-Viertel der Stadt verbunden sind.
Am 12. Januar schloss das Museum für die "Frühjahrskur" seine Türen. Zwei volle Tage lang arbeitet das Team an jeder Figur: Kleidung wird gewaschen, Schuhe poliert, Hüte abgestaubt. Kratzer in den Wachsabgüssen von Helene Fischer oder Julia Roberts wurden behutsam ausgebessert.
Renate Dräger, die den Prozess seit Jahren leitet, kümmert sich um die Feinheiten bei Frisur und Make-up. Unterstützt wird sie von Carmen Delhougne und Stylistin Henriette Masmeier, während auch Susanne Faerber mit anpackt. Elf Perücken – darunter die der verstorbenen Königin Elizabeth II. – wurden gewaschen und neu eingefärbt. Jede Figur erhält vor der Wiedereröffnung eine frische Frisur. Ab Donnerstag, dem 29. Januar, heißt das Panoptikum seine Besucher wieder willkommen.
Die Generalüberholung sorgt dafür, dass alle 120 Wachsfiguren im neuen Jahr in bestem Licht erscheinen. Mit Reparaturen, neuem Styling und einem besonderen Augenmerk auf Hamburger Kultfiguren öffnet das Museum nach zwei Wochen Pause wieder seine Pforten. Die jährliche Auffrischung hält die Sammlung in Top-Zustand – für Stammgäste und Neugierige gleichermaßen.






