Hagen verschärft Baderegeln: Neue Sicherheitsvorgaben für Kinder ab 1. April
Luisa HartmannHagen verschärft Baderegeln: Neue Sicherheitsvorgaben für Kinder ab 1. April
Neue Sicherheitsregeln für Kinder in Hagener öffentlichen Bädern treten am 1. April in Kraft
Die Änderungen folgen zwei Ertrinkungsunfällen im Westfalenbad in den vergangenen zwei Jahren. Die Behörden wollen durch strengere Zugangsvoraussetzungen und eine intensivierte Aufsicht die Risiken verringern.
Nach den aktualisierten Vorschriften müssen Kinder unter zehn Jahren von einer mindestens 16-jährigen Aufsichtsperson begleitet werden, um das Westfalenbad oder die Hagener Freibäder betreten zu dürfen. Jede erwachsene Person darf dabei höchstens zwei Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Kinder unter 14 Jahren müssen zudem das Bronze-Schwimmabzeichen vorweisen, wenn sie das Bad ohne Begleitung besuchen möchten.
Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf zwei tragische Ertrinkungsunfälle im Westfalenbad, bei denen ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge ums Leben kamen. Um weitere Vorfälle zu verhindern, führt die Hagenbad GmbH eine Sicherheitsinitiative ein, die auch stichprobenartige Kontrollen zur Durchsetzung der neuen Regeln umfasst.
Das Westfalenbad wird zudem sein Schwimmbildungsprogramm ausbauen. Zwölf Einführungskurse zur Wassergewöhnung für Kleinkinder sowie 35 Schwimmkurse – von Anfängerstufen bis zum Silber-Schwimmabzeichen – werden angeboten. Darüber hinaus plant die Hagenbad Aktionstage zur Sensibilisierung für Baderegeln, Gefahrenquellen und Notfallmaßnahmen.
Die verschärften Zugangsregeln und Aufklärungskampagnen starten am 1. April. Durch zufällige Kontrollen soll die Einhaltung der neuen Bestimmungen sichergestellt werden. Ziel ist es, die Sicherheit von Kindern in Hagener Bädern zu erhöhen und weitere Ertrinkungsunfälle zu verhindern.






