Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Clara HartmannGrünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Ein führender Politiker der Grünen hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen Antisemitismus in Deutschland aufgerufen. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verurteilte die jüngste Welle von Angriffen und Feindseligkeiten gegenüber jüdischen Gemeinden. Die Lage bezeichnete er als „absolut inakzeptabel und widerlich“.
In seiner Stellungnahme gegen den wachsenden Antisemitismus betonte von Notz, die deutsche Gesellschaft müsse Hass „überall und zu jeder Zeit mit allen rechtlichen Mitteln“ bekämpfen. Er warnte davor, dass jene, die Angriffe auf Jüdinnen und Juden mit Kritik an der Regierung Netanjahu rechtfertigten, sich „auf einem schrecklichen Pfad“ befänden und „schiere Menschenfeindlichkeit“ zeigten.
Eine aktuelle Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland ergab, dass sich mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden im Land weniger sicher fühlen. Diese Entwicklung folgt auf den Hamas-Angriff auf Israel im Oktober, der zu einer weiteren Zuspitzung der Lage beigetragen hat.
Von Notz forderte mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Antisemitismus. Er bestand darauf, dass Hass und Gewalt gegen jüdisches Leben auf entschiedenen Widerstand aus allen Teilen der Gesellschaft stoßen müssten. Die Äußerungen des Grünen-Politikers erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Sorgen um Sicherheit und Diskriminierung in jüdischen Gemeinden. Sein Appell zu schärferen Maßnahmen spiegelt die breitere Forderung nach konsequentem Handeln gegen Antisemitismus wider. Die Umfrageergebnisse unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf bei der Bewältigung dieses Problems in Deutschland.






