Großrazzia in Bad Krozingen stoppt Jugendbanden und ihre Raubüberfälle
Welle von Jugendbanden-Überfällen in Bad Krozingen nach Großrazzia gestoppt
Nach einer großangelegten Polizeiaktion ist die Serie von Raubüberfällen durch Jugendbanden in Bad Krozingen zum Erliegen gekommen. Die Behörden leiteten Ende Januar 2026 eine konsequente Razzia ein, nachdem im Dezember 2025 ein deutlicher Anstieg der gemeldeten Straftaten verzeichnet worden war. Die Maßnahmen führten zu einem spürbaren Rückgang der mit diesen Gruppen in Verbindung stehenden Delikte.
Die Probleme begannen im Dezember 2025, als die Polizei einen Anstieg von Raubüberfällen durch junge Täter in der Stadt registrierte. Bis Ende Januar 2026 wurde eine Sonderermittlungseinheit eingerichtet, um das Problem zu bekämpfen.
Im Rahmen der über 40 Tage andauernden Operationen kontrollierten Beamte mehr als 500 Personen. Zudem leiteten sie über 60 strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Bandenmitglieder ein. Schlüsselfiguren, die als Anführer der Gruppen vermutet wurden, konnten identifiziert und gezielt ins Visier genommen werden.
Gegen einige Verdächtige wurden Aufenthaltsverbote verhängt, um ihre Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Polizei bestätigte, dass gegen alle bekannten Rädelsführer nun rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Die Ermittlungen haben die Strukturen dieser Jugendbanden vollständig aufgedeckt.
Die Razzia hat zu einem deutlichen Rückgang bandenbezogener Vorfälle geführt. Bürgermeister Volker Kieber lobte öffentlich die Polizei für ihr schnelles und entschlossenes Vorgehen. Die Ermittlungen dauern weiterhin an, alle identifizierten Verdächtigen befinden sich nun im Strafverfolgungssystem.






