27 March 2026, 14:17

Großangelegter Betrug in Freiburg: 248.000 Euro durch Sozialabgaben-Pfusch und Corona-Hilfen erschlichen

Graffiti an einem Gebäude mit der Aufschrift "Polizei ermordet George Fuck 12 P19" und zerstreuten Gegenständen davor.

Großangelegter Betrug in Freiburg: 248.000 Euro durch Sozialabgaben-Pfusch und Corona-Hilfen erschlichen

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg wegen des Verdachts auf großangelegten Betrug verantworten. Die Verhandlung, die um 9 Uhr beginnt, umfasst Vorwürfe wegen Sozialversicherungsbetrugs, Lohnvorenthaltung und der erschlichenen Inanspruchnahme von COVID-19-Nothilfegeldern. Den Ermittlungen zufolge soll der Angeklagte Behörden um insgesamt mehr als 240.000 Euro betrogen haben.

Der Beschuldigte fungierte als faktischer Geschäftsführer eines Freiburger Bau- und Reinigungsunternehmens. Zwischen März 2020 und November 2021 soll er 21 bulgarische Arbeitnehmer beschäftigt haben, ohne sie bei den Sozialversicherungsträgern anzumelden. Diese nicht gemeldeten Mitarbeiter führten laut Erkenntnissen aus einer Baustellenkontrolle von 2016 im Süden Freiburgs Bauarbeiten aus.

Durch die Nichtanmeldung der Beschäftigten umging das Unternehmen die Zahlung von rund 188.000 Euro an Sozialabgaben. Zudem wird dem Mann vorgeworfen, in demselben Zeitraum wiederholt Löhne einbehalten und veruntreut zu haben.

Im Frühjahr 2020 beantragte er unter falschen Angaben staatliche Corona-Hilfsgelder. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, erschlich er sich auf diese Weise etwa 60.000 Euro an Nothilfen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Prozess wird es um mehrere Wirtschaftsstraftaten gehen, darunter die Vorenthaltung von Sozialabgaben und den Missbrauch von Pandemie-Fördermitteln. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen für die insgesamt 248.000 Euro an nicht gezahlten Abgaben und erschlichenen Subventionen.

Quelle