GEN4-Formula-E-Bolide debütiert mit Allradantrieb und 816 PS – ein Meilenstein für die Elektro-Rennserie
Clara HartmannGEN4-Formula-E-Bolide debütiert mit Allradantrieb und 816 PS – ein Meilenstein für die Elektro-Rennserie
Der neue Formula-E-Bolide der Generation 4 feiert Premiere – mit Spitzentechnologie und kühnem Design
Der neue GEN4-Formula-E-Wagen hat sein öffentliches Debüt gegeben und präsentiert sich mit modernster Technik und einem markanten Design. Bei jüngsten Tests enthüllte Citroën Racing eine auffällige Tarnlackierung für das Fahrzeug. Nun richtet sich der Fokus der Serie auf das anstehende Berlin E-Prix-Doppelrennen am Flughafen Tempelhof.
Sein erster Auftritt auf der Strecke absolvierte der GEN4 auf dem Circuit Paul Ricard – und damit auch sein offizieller öffentlicher Einstand. Das Modell schreibt Geschichte als erster Einsitzer in der FIA-Geschichte mit permanentem Allradantrieb. Mit einer Leistung von bis zu 600 kW (816 PS), die ohne Durchdrehen der Räder übertragen wird, beschleunigt der Wagen in nur 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und übertrifft damit selbst moderne Formel-1-Boliden.
Doch der GEN4 überzeugt nicht nur durch Leistung: Er ist als vollwertig "kreislauffähiges" Fahrzeug konzipiert. Überall im Aufbau kommen recycelte Materialien zum Einsatz, und das gesamte Auto ist zu 100 Prozent recycelbar. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt seiner Entwicklung.
Jetzt rückt das Berlin E-Prix in den Blickpunkt, das am 2. und 3. Mai 2026 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfindet. Die raue Betonoberfläche der Strecke ist berüchtigt für extremen Reifenverschleiß und Hitzeentwicklung – eine zusätzliche Herausforderung für die Teams. Aktuell führt Pascal Wehrlein die Meisterschaft mit 83 Punkten an, dicht gefolgt von Edoardo Mortara (72 Punkte). António Félix da Costa geht als der Fahrer mit der besten aktuellen Form in das Rennen.
Das Debüt des GEN4 unterstreicht den Anspruch der Formula E, sowohl Tempo als auch Nachhaltigkeit voranzutreiben. In Berlin wartet mit der anspruchsvollen Tempelhof-Strecke eine harte Prüfung für die Teams. Angesichts der sich zuspitzenden Meisterschaft könnte das Doppelrennen wegweisend für den Saisonausgang werden.






