01 April 2026, 00:44

Gänseliesel feiert 125 Jahre: Drei Tage lang darf die Statue wieder geküsst werden

Eine Gravur eines Parkbrunnens mit einer Statue in der Mitte, umgeben von Bäumen und Menschen, mit Text am unteren Bildrand.

Kussverbot gelockert: Gänseliesel kann wieder geküsst werden - Gänseliesel feiert 125 Jahre: Drei Tage lang darf die Statue wieder geküsst werden

Göttingens berühmte Gänseliesel-Brunnenfigur wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Das Wahrzeichen, bekannt für seine lange Tradition, erlaubt Besuchern an drei besonderen Tagen erneut, die Statue zu küssen – fast ein Jahrhundert, nachdem die Praxis 1926 offiziell verboten wurde, weil sie immer wieder zu Beschädigungen führte.

Der Gänseliesel-Brunnen ist seit seiner Entstehung ein Symbol für Göttingen. Jahrzehntelang war es unter Studierenden und Besuchern üblich, die Figur als lokalen Brauch zu küssen. Doch 1926 wurde die Tradition eingestellt, um die Statue vor weiterem Verschleiß zu schützen.

1990 wurde das Original durch eine Replik ersetzt. Trotz des Verbots zählt der Brunnen bis heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Zum 125-jährigen Jubiläum wird das Kussverbot an drei Tagen aufgehoben: am 19. April, 4. Juni und 27. September. An diesen Terminen dürfen Besucher die Statue wieder küssen oder sich mit ihr fotografieren lassen.

Die vorübergehende Aufhebung des Verbots bietet eine seltene Gelegenheit, eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen. An den festgelegten Tagen können die Menschen auf eine Weise mit der Gänseliesel interagieren, wie es seit 100 Jahren nicht mehr möglich war. Die Aktion unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Wahrzeichens in der Göttinger Stadtgeschichte.

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AKTUALISIERUNG

PhD graduates once defied the kissing ban – here's how

Historical records reveal an exception to the 1926 kissing ban: new PhD graduates could kiss the Gänseliesel with flowers on their defense day. This informal tradition allowed students to uphold the ritual despite the official prohibition, showcasing the statue's enduring role in Göttingen's academic culture.