Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Wochen gegen Rassismus 2026
Clara HartmannFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Neun Mannschaften traten in Bergisch Gladbach unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" gegeneinander an – eine Kampagne, die für Fairness und Solidarität wirbt. Das Turnier markierte den jüngsten Einsatz des neu gegründeten Bündnisses der Stadt, das sich durch Sport und gemeinschaftliches Engagement gegen Diskriminierung stellt.
Beim "Kick gegen Rassismus" verzichteten die Organisatoren auf Schiedsrichter: Stattdessen setzten sie auf Fairplay und gegenseitigen Respekt. Die Spielerinnen hielten sich selbst an die Regeln – eine bewusste Entscheidung, um die Botschaft von Würde und Zusammenarbeit zu unterstreichen. Statt Pokale erhielt jedes Team als symbolische Auszeichnung ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus"*.
Veranstaltet wurde das Turnier vom Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach, das erst vor zwei Jahren gegründet wurde. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz setzt sich die Initiative für eine offene, vielfältige und zusammengeschlossene Gemeinschaft ein. Als Sieger ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor.
In ganz Deutschland fanden im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus mindestens sechs weitere Städte eigene Aktionen statt: Bottrop, Berlin (Hohenschönhausen und Lichtenberg), Siegen, Wismar, Augsburg und Regensburg. Das Programm reichte von Podiumsdiskussionen über Rassismus im Sport bis hin zu Fahrradtouren, Tanzperformances und Museumsgesprächen. Die vom Deutschen Institut für Menschenrechte jährlich koordinierte Initiative lief vom 16. bis 29. März 2026.
Das Turnier und die begleitenden Veranstaltungen zeigten, wie lokaler Einsatz Rassismus entgegenwirken kann. Das Bergisch Gladbacher Bündnis und ähnliche Gruppen bundesweit nutzten Sport und Kultur, um Inklusion zu stärken. Zum Abschluss der Kampagne stand für die Communities ein klares Signal: Solidarität gegen Diskriminierung bleibt eine gemeinsame Priorität.






