Füchse Berlin triumphieren mit 43:38 gegen Flensburg und feiern emotionalen Saisonabschluss
Jonas HofmannFüchse Berlin triumphieren mit 43:38 gegen Flensburg und feiern emotionalen Saisonabschluss
Füchse Berlin beenden Bundesliga-Saison mit packendem 43:38-Sieg gegen SG Flensburg-Handewitt
Die Hauptstädter krönten ihre Bundesliga-Saison mit einem mitreißenden 43:38 (30:26)-Erfolg über die SG Flensburg-Handewitt. Der Triumph besiegelte nicht nur den emotionalen Abschied von drei langjährigen Spielern, sondern sicherte dem Team auch den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Mathias Gidsel glänzte mit einer Rekordleistung und traf 18-mal – sein bestes Spiel in der Handball-Bundesliga (HBL) überhaupt.
Der Start verlief für Berlin alles andere als optimal: Nach wenigen Minuten lag man mit 5:10 zurück. Doch Gidsel übernahm das Kommando, erzielte allein in der ersten Halbzeit 13 Treffer und zündete damit die Aufholjagd. Zur Pause führte der Gastgeber mit 30:26, doch Flensburg kämpfte sich zurück und verkürzte 15 Minuten vor Schluss auf wenige Tore.
Torhüter Dejan Milosavljev, der sein letztes Heimspiel bestritt, hielt in entscheidenden Momenten mehrmals glänzend und stabilisierte die Abwehr. Gemeinsam mit Gidsels Torflut sicherte er den Sieg. Mit seinem 18. Treffer überflügelte der Däne zudem alle Konkurrenten und beendete die Saison als bester Torschütze der Liga mit insgesamt 317 Toren.
Nach dem Schlusspfiff verabschiedete sich der Verein von Lasse Andersson, Lukas Herburger und Milosavljev, die unter stehenden Ovationen der Fans die Arena verließen. Der zweite Tabellenplatz bedeutet für Berlin die quasi sichere Rückkehr in die Champions League – vorausgesetzt, der formelle Antrag für die notwendige „Aufwertung“ wird genehmigt.
Nächste Herausforderung: Am kommenden Samstag trifft das Team im Champions-League-Halbfinale auf den SC Magdeburg. Ein Sieg würde nicht nur den ersten Titelgewinn in diesem Wettbewerb bedeuten, sondern auch die direkte Qualifikation für die nächste Saison sichern.
Mit dem Erfolg beendete Berlin eine starke nationale Saison, in der vor allem Gidsels Rekordausbeute und Milosavljevs letzte Paraden herausragten. Nun richtet sich der Fokus auf die Champions League – ein historischer Titel würde alle Zweifel an ihrer Zugehörigkeit zur europäischen Elite im nächsten Jahr ausräumen.






