23 March 2026, 10:10

Frauenfeindlichkeit blüht ungehindert – warum #MeToo seine Wirkung verlor

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes im Anzug und mit Krawatte mit zentrierter Schrift und einem Logo, das ein historisches Zitat über politische Verhaltensweisen enthält.

Frauenfeindlichkeit blüht ungehindert – warum #MeToo seine Wirkung verlor

Frauenfeindliche Einstellungen verbreiten sich rasant in sozialen Medien und Kommentarspalten. Empörende Äußerungen, die oft auf Zustimmung stoßen, zeigen eine wachsende Toleranz gegenüber Misogynie. Trotz Bewegungen wie #MeToo hat sich wenig daran geändert, wie mächtige Männer Frauen behandeln – sowohl online als auch im echten Leben.

Die #MeToo-Bewegung kämpfte einst entschlossen gegen Sexismus, blieb dabei aber weitgehend sich selbst überlassen. Ihre Wirkung ist verpufft, und viele Männer sind erleichtert, dass sie sich nicht mehr mit "woker Spinnerei" herumschlagen müssen. Nun gedeiht ungenierter Sexismus – ohne Konsequenzen.

Mächtige Männer horten weiterhin Einfluss und begegnen Frauen mit Herablassung und sexualisierten Kommentaren. Im Netz verbreitet die sogenannte "Manosphäre" ein übersteigertes Männlichkeitsideal und vergiftet junge Männer mit extremen Ansichten. Zwar fordern einige in diesen Kreisen, Frauen das Wahlrecht abzusprechen, doch in jüngster Zeit hat sich keine prominente Persönlichkeit aktiv dafür eingesetzt.

Die Nachrichtenlage bleibt geprägt von Männern, die ihre Macht missbrauchen – selten strafbar, aber oft abstoßend. Giftiges Verhalten hält sich hartnäckig, und die Verantwortlichen müssen kaum mit Konsequenzen rechnen.

Der Stillstand bedeutet, dass schädliche Einstellungen gegenüber Frauen tief verwurzelt bleiben. Mächtige Männer handeln weiterhin straffrei, während soziale Medien ihren Einfluss verstärken. Ohne echte Konsequenzen wird sich dieser Kreislauf der Frauenfeindlichkeit so schnell nicht durchbrechen lassen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle