Fränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen
Clara HartmannFränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen
SpVgg Greuther Fürth und 1. FC Nürnberg trennten sich 1:1 im 276. Fränkischen Derby
Am Samstag endete das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg mit einem 1:1-Unentschieden. Die Partie fand im ausverkauften Ronhof-Stadion in Fürth statt, wo über 16.000 Zuschauer die Ränge füllten. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort, um für Sicherheit während des Spiels zu sorgen.
Rund 3.500 Auswärtsfans des 1. FC Nürnberg waren angereist, wobei etwa 1.000 von ihnen direkt unter Polizeibegleitung in den Gästeblock gebracht wurden, um Kontakte zu den Heimfans zu vermeiden. Die Beamten setzten eine strikte räumliche Trennung der Fangruppen durch – eine Maßnahme, die sich den Großteil des Tages über als wirksam erwies.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen kam es zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen acht Personen aus verfeindeten Fanlagern, die vorläufig festgenommen wurden. Zudem verhaftete die Polizei drei weitere Personen wegen Beleidigung von Einsatzkräften, Widerstands gegen die Staatsgewalt und tätlicher Angriffe auf Beamte.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als weitgehend friedlich. Hunderte Beamte hatten daran mitgewirkt, den Spieltag weitgehend ohne größere Zwischenfälle zu gestalten.
Das Derby endete mit einem Remis, sodass sich beide Mannschaften die Punkte teilten. Die Behörden bestätigten, dass die Trennung der Fangruppen und die polizeilichen Maßnahmen Störungen auf ein Minimum reduziert hätten. Bei einer ansonsten kontrollierten Veranstaltung kam es nur zu wenigen Festnahmen und vorläufigen Ingewahrsamnahmen.






