14 April 2026, 20:09

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen umstrittenem Schweigeabkommen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen umstrittenem Schweigeabkommen

FKA Twigs hat neue rechtliche Schritte gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingeleitet. Die Sängerin reichte diesen Monat eine weitere Klage ein, in der sie ihm vorwirft, sie weiterhin daran zu hindern, über sexuellen Missbrauch zu sprechen. Der Fall knüpft an eine frühere außergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2025 an, die eine umstrittene Vertraulichkeitsvereinbarung umfasste.

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Twigs hatte LaBeouf erstmals 2020 verklagt und ihm "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer Beziehung vorgeworfen. Der Streit wurde 2025 außergerichtlich beigelegt, doch die neue Klage argumentiert, dass die damalige Vereinbarung eine "rechtswidrige" Geheimhaltungsverpflichtung (NDA) enthielt. Laut Klageschrift verstößt diese gegen das STAND-Gesetz Kaliforniens, das Absprachen verbietet, die Opfer daran hindern, über sexuelle Übergriffe zu sprechen.

Im Dezember 2025 hatte LaBeouf Twigs nach einem Interview mit dem Hollywood Reporter über ihre Beziehung eine Schiedsaufforderung zukommen lassen. Die aktuelle Klage wirft ihm vor, die NDA genutzt zu haben, um sie als Überlebende am Teilen ihrer Erfahrungen zu hindern. Twigs strebt keine finanzielle Entschädigung an, sondern will "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Betroffenen sexualisierter und häuslicher Gewalt Unterstützung bieten.

LaBeouf hatte 2023 eingeräumt, in der Vergangenheit missbräuchlich gehandelt zu haben, und sich bei den von ihm Verletzten entschuldigt, während er einige Vorwürfe bestritt. Die neue Klage zielt nun darauf ab, die Rechtmäßigkeit der NDA anzufechten, die Twigs ihrer Aussage nach unrechtmäßig daran hindert, über ihr eigenes Trauma zu sprechen.

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht nicht die Forderung nach Schadensersatz, sondern die Aufhebung der NDA. Twigs argumentiert, die Vereinbarung verstoße gegen Landesrecht, indem sie Überlebende zum Schweigen verpflichte. Ein Urteil zu ihren Gunsten könnte Präzedenzfall für ähnliche Fälle mit Vertraulichkeitsklauseln werden.

Quelle