FC Bayerns ungeschlagene Serie reißt nach umstrittenem 2:2 gegen Hamburg
Jonas HofmannSchiedsrichter-Frust nach XXL-Januar: Bayern stolpern gegen HSV - FC Bayerns ungeschlagene Serie reißt nach umstrittenem 2:2 gegen Hamburg
FC Bayern Münchens ungeschlagene Serie in der Bundesliga endet jäh mit umstrittenem 2:2 gegen den Hamburger SV
Die beeindruckende Serie des FC Bayern München ohne Niederlage in der Bundesliga fand ein abruptes Ende – mit einem umstrittenen 2:2 gegen den Hamburger SV. Die Partie, geprägt von umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, hinterließ bei Team und Führungsebene sichtbare Frustration. Es war bereits das zweite Spiel in Folge ohne Sieg in der Liga.
Vor dem Duell mit Hamburg hatte der Rekordmeister die gesamte Saison 2025/2026 ohne eine einzige Niederlage bestritten. Die erste Pleite kassierte die Mannschaft erst später, am 19. Spieltag, gegen den FC Augsburg. Doch das Remis gegen die Hanseaten legte wachsende Spannungen offen – insbesondere mit der Spielführung.
Schiedsrichter Harm Osmers geriet dabei in die Kritik. Sportdirektor Max Eberl warf ihm vor, "überfordert" gewesen zu sein und sich von den Zeitspiel-Taktiken Hamburgs habe beeindrucken lassen. Auch Trainer Vincent Kompany teilte diese Bedenken und monierte, dass klare Entscheidungen im Spiel unnötig verkompliziert worden seien.
Erschöpfung spielte ebenfalls eine Rolle in Bayerns Schwächephase. Innerhalb von nur 21 Tagen hatte die Mannschaft sieben Partien bestritten – der dicht gedrängte Spielplan im Januar forderte seinen Tribut. Eberl kritisierte zudem Verzögerungen durch Balljungen, die seiner Meinung nach den Spielrhythmus gestört hätten.
Das Ergebnis verlängerte Bayerns sieglose Serie auf zwei Spiele und wirft Fragen nach der aktuellen Form auf. Schiedsrichter-Kontroversen und ein fordernder Terminkalender verschärfen die Herausforderungen. Der einst makellose Saisonverlauf steht nun zunehmend auf dem Prüfstand.






