Eisregen in Berlin zwingt Außenminister Wadephul zur spontanen Reiseumplanung
Clara HartmannAußenminister Wadephul muss aufgrund von Wetterchaos den Zug nehmen - Eisregen in Berlin zwingt Außenminister Wadephul zur spontanen Reiseumplanung
Eisregen in Berlin durchkreuzt Reisepläne von Außenminister Wadephul
Starker Eisregen in Berlin hat die Reisepläne des deutschen Außenministers Johann Wadephul durcheinandergebracht. Seine geplanten Termine in Lettland und Schweden mussten kurzfristig umorganisiert werden, nachdem schwerer Glatteis zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt hatte. Um seine diplomatischen Verpflichtungen einhalten zu können, verlegte der Minister seinen Abflug von Berlin nach Leipzig.
Ursprünglich sollte Wadephul von Berlin aus nach Riga fliegen, wo Treffen mit dem lettischen Präsidenten Edgars Rinkēvičs und Außenministerin Baiba Braže auf dem Programm standen. Zudem war eine Grundsatzrede auf einer Botschafterkonferenz vorgesehen. Doch der heftige Eisregen lähmte den Verkehr in der Hauptstadt, sodass ein spontaner Ortswechsel nötig wurde.
In Leipzig stand bereits ein Airbus der deutschen Luftwaffe bereit, um den Minister und seine Delegation nach Riga und Stockholm zu bringen. Um den alternativen Abflugort zu erreichen, bestieg Wadephul in Berlin einen Zug – der jedoch ebenfalls eine Stunde Verspätung hatte. Nach der Ankunft in Leipzig wollte er seine Reise wie geplant fortsetzen. In Schweden sollte Wadephul mit Außenministerin Maria Malmer Stenergard zusammenkommen. Der Besuch erfolgt nur wenige Monate nach dem offiziellen NATO-Beitritt Schwedens im März 2024, der fast 200 Jahre militärischer Bündnisfreiheit beendete.
Trotz der wetterbedingten Behinderungen bleiben die Termine in Lettland und Schweden auf der Agenda. Ein Militärflugzeug in Leipzig sorgte dafür, dass die Delegation beide Ziele noch erreichen konnte. Die Reise unterstreicht das anhaltende diplomatische Engagement Deutschlands gegenüber seinen NATO-Partnern.






