Eisige Kälte in Brandenburg: Warum der Spreewald für Schlittschuhläufer noch tabu ist
Clara HartmannEiszauber im Spreewald - aber Eislaufen birgt Risiken - Eisige Kälte in Brandenburg: Warum der Spreewald für Schlittschuhläufer noch tabu ist
Eisige Temperaturen in Brandenburg – aber Schlittschuhlaufen im Spreewald bleibt riskant
In Brandenburg hat der Winter Einzug gehalten: Am Wochenende sollen die Temperaturen auf bis zu minus 10 Grad Celsius fallen. Trotz der Kälte ist das Schlittschuhlaufen im Spreewald jedoch weiterhin gefährlich – fließende Gewässer sind noch nicht zugefroren, und die Eisverhältnisse sind instabil.
Der Tourismusverband Spreewald warnt, dass die Wasserläufe der Region noch nicht sicher befahrbar sind. Für stabiles Eis wären mindestens 14 Tage mit zweistelligen Minusgraden nötig – ein seltenes Szenario. Die meisten Gemeinden haben bereits Warnschilder aufgestellt und raten Eisläufern, das Betreten der Flächen auf eigenes Risiko zu vermeiden.
Wer trotzdem winterliche Aktivitäten erleben möchte, kann im Spreewald an Kahnfahrten teilnehmen – mit Decken für die Gäste. Sichere Alternativen zum Schlittschuhlaufen bieten möglicherweise zugefrorene Seen und überflutete Wiesen in der Nähe von Lübbenau.
In ganz Brandenburg herrscht weiterhin gefährliches Wetter: Glatteis und gefrierender Nieselregen erschweren Reisen und Outdoor-Aktivitäten. Die Behörden raten dringend, vor dem Betreten von Eisflächen deren Dicke zu prüfen und offizielle Hinweise zu beachten.
Trotz der frostigen Temperaturen am Wochenende bleibt das Schlittschuhlaufen im Spreewald unwahrscheinlich. Besucher werden aufgefordert, stattdessen andere Winterangebote wie Kahnfahrten zu nutzen oder sich an die freigegebenen Eisflächen bei Lübbenau zu halten. Offizielle Warnungen und Eisprüfungen bleiben für die Sicherheit unverzichtbar.






