Eintracht Trier krönt sich zum 15. Mal mit dramatischem Pokalfinale
Trier holt zum 15. Mal den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz
Mit einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz hat Eintracht Trier zum 15. Mal den Landespokal in die Höhe gestemmt. Der entscheidende Treffer gelang Noah Herber in der 82. Minute – vor fast 9.000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion. Der Sieg bescherte den Trierern zudem die Teilnahme an der Auslosung für den DFB-Pokal.
Die Partie begann mit klarer Feldüberlegenheit der Gastgeber, doch die Abwehr der Koblenzer, kompakt und diszipliniert, ließ zunächst kaum Lücken zu. Torchancen blieben Mangelware, und mit fortschreitender Spielzeit wuchs die Nervosität auf beiden Seiten.
Erst spät brach Herber den Bann: Sein Schuss zum 1:0 löste Jubelstürme auf den Rängen aus. Obwohl die Partie damit praktisch entschieden war, kochten die Emotionen in der Schlussphase noch einmal hoch. Dami Grgić sah in der 96. Minute nach einem groben Foul die Rote Karte – es folgte ein Handgemenge, in dessen Verlauf auch TuS-Trainer Michael Stahl des Platzes verwiesen wurde.
Für Koblenz platzten mit dem Abpfiff die Träume von einer Überraschung. Ohne eigenen Torerfolg endete damit ihr Pokalabenteuer enttäuschend. Trier hingegen festigte mit dem knappen Erfolg seine Dominanz im Landeswettbewerb – es war der 15. Titelgewinn. Zudem winkt nun ein möglicherweise lukratives Los in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Für die Koblenzer bleibt neben der Niederlage auch die bittere Bilanz: eine Rote Karte, ein Platzverweis – und kein Tor als Belohnung für ihre kämpferische Leistung.






