08 March 2026, 14:08

Dürre in Sachsen-Anhalt hält an: Februarregen bringt keine Entspannung für trockene Böden

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die den Dürremonitor für den 10. Januar 2023 zeigt, begleitet von Text und Logos.

Wasserknappheit auf Feldern - Bauern fürchten Ertragseinbußen - Dürre in Sachsen-Anhalt hält an: Februarregen bringt keine Entspannung für trockene Böden

Trockene Bedingungen halten in Sachsen-Anhalt an – Februarregen lindert Dürre nicht

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Die anhaltende Trockenheit in Sachsen-Anhalt hat sich auch im Februar nicht entspannt: Die Niederschläge des Monats reichten nicht aus, um die anhaltende Dürre zu mildern. Zwar fiel etwas mehr Regen als im Durchschnitt, doch die Böden bleiben landesweit zu trocken. Landwirte blicken mit wachsender Sorge auf die Entwicklung der Feldfrüchte – sollten die ersehnten Frühlingsregen ausbleiben, drohen Ernteprobleme.

Seit dem Herbst 2025 bleibt der Niederschlag in Sachsen-Anhalt ungleich verteilt und unterdurchschnittlich. Besonders trocken waren Dezember und Januar, sodass die Böden zu Jahresbeginn stark ausgedörrt in die neue Saison gingen. Der Februar brachte zwar eine leichte Zunahme der Regenmengen, doch die Mengen reichten nicht aus, um die Wasserspeicher im Boden wieder aufzufüllen.

Regionale Unterschiede verschärfen die Lage Die Situation stellt sich im Land unterschiedlich dar: Im Norden und Osten sind die Bodenfeuchtewerte etwas besser, während der Harz und der Süden Sachsen-Anhalts unter extremer Trockenheit leiden. Besonders problematisch ist der Regenschatten hinter dem Harzgebirge – hier weisen die Felder deutlich geringere Wasserreserven auf als in anderen Regionen.

Laut dem Bauernverband Sachsen-Anhalt ist die Bodenfeuchte in weiten Teilen des Landes kritisch niedrig. Die pflanzenverfügbare Feldkapazität liegt unter dem Niveau, das für ein gesundes Pflanzenwachstum notwendig wäre. Ohne anhaltende und ergiebige Regenfälle in den kommenden Wochen wird die Dürre anhalten und die landwirtschaftlichen Erträge gefährden.

Entscheidende Wochen stehen bevor Alle Regionen Sachsen-Anhalts benötigen dringend lang anhaltende Niederschläge, um den Dürrekreislauf zu durchbrechen. Besonders betroffen sind Kulturen wie Weizen, Mais und Raps – konkrete Ernteprognosen sind jedoch noch unsicher. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich die Böden erholen oder ob die Felder weiter unter Wassermangel leiden werden.

Quelle