24 February 2026, 22:43

Durchbruch im Streit um das neue Gebäudewärmerecht: Wer trägt künftig die Verantwortung?

Ein Diagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Bundesregierung einigt sich auf Reform des Heizungsgesetzes - Durchbruch im Streit um das neue Gebäudewärmerecht: Wer trägt künftig die Verantwortung?

Die deutsche Koalitionsregierung hat eine grundlegende Einigung zur Reform des Gebäudewärmengesetzes erzielt. Nach monatelangen zähen Verhandlungen verkündeten die unionsgeführte Mitte-rechts-Opposition und die sozialdemokratische SPD den Durchbruch in ihrem langwierigen Streit. Die Vereinbarung markiert einen bedeutenden Wandel in der Regulierung neuer Heizsysteme.

Die Gespräche zwischen den beiden Lagern hatten sich über Monate hingezogen, immer wieder gab es Konflikte um zentrale Details. Einer der größten Streitpunkte war Paragraf 71 des Heizungsgesetzes, der zu anhaltenden Meinungsverschiedenheiten führte. Trotz dieser Hindernisse verpflichteten sich beide Seiten schließlich zu einer umfassenden Überarbeitung des Gesetzes.

Ursprünglich sah der Plan vor, dass neue Heizungsanlagen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Diese Vorgabe wurde nun gestrichen. Stattdessen führt die Reform eine schrittweise steigende Quote für grüne Energien ein und verlagert die Verantwortung von den einzelnen Hausbesitzern auf die Energielieferanten. Die Änderung entlastet damit Immobilienbesitzer und überträgt die Pflicht auf Hersteller und Versorger.

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Die neue Regelung schafft die bisherige Pflicht für Haushalte ab, erneuerbare Energien zu nutzen. Stattdessen müssen Energieunternehmen schrittweise steigende Vorgaben für grüne Energien erfüllen. Ziel der Reform ist es, die Umsetzung zu vereinfachen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit im Heizungssektor voranzutreiben.