Duisburgerin greift Polizisten an: Festnahme nach nächtlichem Lärmstreit eskaliert
Theo MayerDuisburgerin greift Polizisten an: Festnahme nach nächtlichem Lärmstreit eskaliert
Eine 44-jährige Frau aus Duisburg muss sich nun wegen einer nächtlichen Auseinandersetzung mit der Polizei strafrechtlich verantworten. Beamte waren zweimal in ihrer Wohnung im Einsatz, wo sie beim zweiten Besuch in den frühen Morgenstunden des Dienstags angeblich aggressiv wurde und sich körperlich gegen ihre Festnahme wehrte.
Der Vorfall begann, als die Polizei erstmals wegen lauter Rufe in der Wohnung der Frau gerufen wurde. Nach einer Verwarnung, leiser zu sein, und der Androhung einer vorläufigen Festnahme schien sich die Lage zu beruhigen. Die Beamten verließen die Wohnung in der Annahme, der Vorfall sei geklärt.
Weniger als eine Stunde später, gegen 4:06 Uhr, wurde die Frau erneut gemeldet, weil sie erneut für Lärmbelästigung sorgte. Als die Polizei zurückkehrte, soll sie sich aggressiv verhalten haben – sie spuckte in Richtung der Beamten und wehrte sich, als diese sie festnehmen wollten. Während des Handgemenges versuchte sie, einen Polizisten zu beißen, und trat gegen einen anderen.
Die Frau erlitt bei dem Gerangel leichte Verletzungen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Nach ihrer Festnahme entnahm ein Arzt auf Anweisung der Duisburger Staatsanwaltschaft eine Blutprobe.
Die Frau bleibt vorerst in Gewahrsam, während die Ermittlungen gegen sie laufen. Die Blutprobe wird im Rahmen der Untersuchungen ausgewertet. Die Polizei bestätigte, dass keine Beamten bei der Auseinandersetzung schwer verletzt wurden.






