24 May 2026, 00:16

Drei Gleisbetreter stoppen Zugverkehr an Müngstener Brücke für eine Stunde

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Gleisbetreter stoppen Zugverkehr an Müngstener Brücke für eine Stunde

Drei Personen bei unerlaubtem Betreten der Müngstener Brücke gesichtet – Zugverkehr für fast eine Stunde unterbrochen

Am Sonntag, dem 8. März, kurz nach Mittag, wurden drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihr Aufenthalt zwang die Behörden, den Zugverkehr für nahezu eine Stunde einzustellen. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem mehrere Augenzeugen Alarm geschlagen hatten.

Gegen 12:05 Uhr bemerkten Passanten drei Personen – zwei Erwachsene und ein Kind –, die sich im gesperrten Gleisbereich nahe der Brücke bewegten. Bundespolizei, die Polizei Wuppertal sowie Feuerwehren aus Solingen und Remscheid rückten daraufhin aus. Die Eindringlinge behaupteten, eine Navigations-App habe sie auf die Brücke geführt, doch die Behörden betonten, dass deutlich sichtbare Verbotszeichen stets zu beachten seien.

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Zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr kam der Zugverkehr vollständig zum Erliegen, während die Einsatzkräfte die Lage sicherten. Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Erwachsenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Hausfriedensbruchs ein; die Kosten für den Polizeieinsatz belaufen sich auf 99,60 Euro. Die Feuerwehr Solingen meldete hingegen Ausgaben in Höhe von etwa 656 Euro für Fahrzeuge und Personal.

Die Polizei Wuppertal setzte später Gebühren von 118,50 Euro pro Schuldner fest; der Fall wird nun gerichtlich geprüft. Die Stadt Solingen hat bereits einen offiziellen Kostenbescheid nach kommunalem Recht erlassen, während die Behörden in Remscheid noch prüfen, ob weitere Auslagen geltend gemacht werden.

Der Vorfall verursachte erhebliche Störungen, unterbrach den Schienenverkehr und band unnötig Rettungskräfte. Die Behörden warnten eindringlich vor den Gefahren, die von der Missachtung von Sicherheitsvorschriften im Gleisbereich ausgehen. Die Gesamtkosten des Einsatzes werden noch abschließend berechnet, erste Gebühren wurden jedoch bereits gegen die Verantwortlichen verhängt.

Quelle