Drei Bewerber kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt die Bürger?
Theo MayerDrei Bewerber kämpfen um das Bürgermeisteramt in Durach – wer überzeugt die Bürger?
Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt des nächsten Bürgermeisters von Durach im Allgäu. Die Wahl folgt auf die lange Amtszeit von Gerhard Hock. Über 700 Einwohner versammelten sich zu einer Podiumsdiskussion der Allgäuer Zeitung, um sich über deren Pläne für die Gemeinde zu informieren.
Die Debatte umfasste drängende lokale Themen – von Wohnraum und Schulen über Hochwasserschutz bis hin zu Klimaschutzmaßnahmen. Jeder Bewerber präsentierte seine Vision für die Zukunft der Gemeinde.
Zu den Kandidaten gehört Patrick Böck, ein 37-jähriger Duracher und freiwilliger Feuerwehrmann. Derzeit absolviert er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Während der Veranstaltung betonte er: "Ich weiß, worauf ich mich einlasse – ich bin bereit."
Frank Fischer, 53, bringt Erfahrung als ehemaliger Bürgermeister von Obermaiselstein mit. Der ausgebildete Bankkaufmann, Physiotherapeut und Ex-Bundeswehrangehörige setzte auf Zusammenarbeit. "Mir geht es um Teamarbeit – das ist mein Motto", sagte er zum Publikum.
Markus Kubatschka, 50, unterrichtet am Gymnasium Immenstadt und ist seit 2020 Stadtrat. Seine Botschaft war klar: "Ich bin gekommen, um zu bleiben." Er unterstrich sein Engagement für nachhaltige Lösungen der Duracher Herausforderungen.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen unter anderem die Verlegung von Tennisplätzen und die Entwicklung des Aktivparks, aber auch bezahlbarer Wohnraum und Jugendangebote. Klimawandel, Hochwasserschutz sowie der Zustand von Schulen und Kitas wurden ebenfalls intensiv erörtert.
Die Wahl folgt auf Jahre der Führung unter Gerhard Hock. Ein Termin für die Abstimmung steht noch nicht fest, doch der neue Bürgermeister wird sich umgehend mit Entscheidungen zu Infrastruktur, Sozialleistungen und ökologischer Resilienz konfrontiert sehen.
Die Podiumsdiskussion stieß auf großes öffentliches Interesse – mehr als 700 Besucher folgten den Ausführungen. Der künftige Bürgermeister wird die Prioritäten Durachs lenken, von Wohnraum und Bildung bis hin zur Katastrophenvorsorge. Die Bürger müssen sich bald zwischen Böcks Bereitschaft, Fischers Teamgeist und Kubatschkas Versprechen auf langfristiges Engagement entscheiden.






