Dopingfall bei Paralympics 2024: Deutscher Triathlet rückt auf Silber vor
Theo MayerDopingfall bei Paralympics 2024: Deutscher Triathlet rückt auf Silber vor
Dopingverstoß sorgt für Umverteilung der Medaillen bei den Paralympics 2024 in Paris
Ein Dopingvergehen hat die Siegerehrung bei den Paralympics 2024 in Paris durcheinandergebracht. Wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) bestätigte, wurde Ronan Nunes Cordeiro nach dem Nachweis von 19-Norandrosteron in seinem Körper disqualifiziert. Sein Einspruch gegen den Vorwurf wurde abgewiesen, woraufhin seine Leistung in Paris annulliert wurde. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen entscheiden.
Durch Cordeiros Ausschluss rückt Martin Schulz, ein 36-jähriger Athlet aus Sachsen, auf den Silberrang vor. Schulz, der für den SC DHfK Leipzig startet, hatte zuvor bereits den Titel bei der Paratriathlon-Europameisterschaft gewonnen. Seine konsequenten Erfolge bei internationalen Wettbewerben hatten ihn ohnehin schon als einen der führenden Para-Triathleten etabliert – dieser Aufstieg festigt seinen Ruf nun weiter.
Das IPC kündigte zudem an, dass die Medaillen nach der Entscheidung neu vergeben werden. Schulz, zweifacher Paralympics-Sieger, kann damit eine weitere Silbermedaille seinem Palmarès hinzufügen – nach der Disqualifikation des ursprünglich vor ihm platzierten Athleten.
Die Entscheidung könnte für Cordeiro weitere Strafen durch die World Triathlon nach sich ziehen. Schulz' Aufwertung unterstreicht hingegen seine Position unter den weltbesten Para-Triathleten. Die Neuzuordnung der Medaillen erfolgt gemäß den Standardverfahren des IPC nach Dopingverstößen.






