25 April 2026, 22:09

Dinkçis Tor für Heidenheim wird zum emotionalen Aufruf für Stammzellspende

Fußballspieler in schwarzer und weißer gestreifter Jerseys, der grinsend ein Tor feiert, Hintergrund unscharf.

Dinkçis Tor für Heidenheim wird zum emotionalen Aufruf für Stammzellspende

Eren Dinkçi erzielte am Samstag ein entscheidendes Tor für Heidenheim beim 2:0-Bundesliga-Sieg gegen den FC St. Pauli. Der Erfolg brachte dem kämpfenden Verein vorerst Entlastung, doch die Mannschaft bleibt weiterhin Tabellenletzter. Doch dieser Moment hatte eine tiefere Bedeutung – Dinkçi widmete sein Tor seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist und möglicherweise eine Stammzellspende benötigt.

Heidenheim ging unter Druck in die Partie, als Schlusslicht der Bundesliga. Der Sieg gegen St. Pauli hält die Mannschaft zumindest für eine weitere Woche im Abstiegskampf. Doch als Dinkçi traf, rückte der sportliche Aspekt in den Hintergrund.

Nach seinem Treffer zeigte der Stürmer in die Zuschauerränge, wo Cinja im Publikum saß. Später erklärte er, das Tor sei für sie gewesen – in der Hoffnung, ihr damit Freude und Kraft für ihre Behandlung zu schenken. Das Paar betont immer wieder, dass es bei ihrer Initiative nicht nur um Cinja geht: Sie wollen das Bewusstsein für Menschen schärfen, die mit Blutkrebs oder ähnlichen Erkrankungen kämpfen.

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Der Verein unterstützt die Aktion und arbeitet mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammen. Beim Auswärtsspiel in Freiburg am vergangenen Wochenende ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren. Heidenheims Trainer Frank Schmidt nannte Dinkçis Geschichte "berührend" und hob hervor, wie sie Menschen weit über den Fußballplatz hinaus erreicht habe.

Für Dinkçi war das Tor eine persönliche Angelegenheit. Doch seine Wirkung reichte weiter – aus einem sportlichen Moment wurde ein Aufruf zum Handeln.

Der Sieg verschaffte Heidenheim eine kurze Verschnaufpause im Abstiegskampf. Doch Dinkçis Tor und die Spendenaktion des Vereins zeigen bereits Wirkung: Hunderte haben sich bereit erklärt zu helfen, und die Kampagne wächst weiter – mit dem Potenzial, noch lange nach dem Schlusspfiff Leben zu retten.

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