19 February 2026, 04:18

Diebstähle in Baden-Württemberg sinken – doch alle drei Minuten wird gestohlen

Ein detailliertes altes Stadtplan von Burgstall Graben, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten sowie begleitendem Text mit zusätzlichen Informationen.

Es gibt weniger Diebstahl im Südwesten - Diebstähle in Baden-Württemberg sinken – doch alle drei Minuten wird gestohlen

Diebstähle in Baden-Württemberg gingen 2023 um 8,3 % zurück

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Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Baden-Württemberg 2023 einen Rückgang der Diebstahlsdelikte um 8,3 %. Trotz dieses Rückgangs wurde im Schnitt etwa alle drei Minuten ein Diebstahl gemeldet. Behörden sehen darin sowohl Fortschritte als auch anhaltende Herausforderungen bei der Bekämpfung der Kriminalität.

Diebstahl bleibt ein zentrales Problem im Land und macht 28,7 % aller registrierten Straftaten aus. Allein Ladendiebstähle stellen etwa ein Viertel der Fälle dar, während Fahrraddiebstähle und Kraftfahrzeugdiebstähle jeweils rund 11 % ausmachen.

Langfristiger Rückgang – aber hohe finanzielle Verluste Seit 2016 sind Diebstähle insgesamt um 25,7 % zurückgegangen, was einen klaren Abwärtstrend zeigt. Dennoch beliefen sich die finanziellen Schäden 2023 auf etwa 220 Millionen Euro – der zweithöchste Wert der letzten zehn Jahre. Die Behörden führen dies darauf zurück, dass Diebe angesichts steigender Preise gezielt hochwertigere Beute auswählen.

Aufklärungsquote steigt auf Zehnjahreshoch Erfreulich ist die gestiegene Aufklärungsquote: 2023 konnten 38,1 % der Diebstahlsfälle gelöst werden – der höchste Wert seit einem Jahrzehnt. Innenminister Thomas Strobl (CDU) rief die Bürgerinnen und Bürger dennoch zur Wachsamkeit auf und betonte, wie wichtig es sei, Wertgegenstände zu sichern.

Gemischtes Fazit für Baden-Württemberg Die aktuellen Zahlen zeigen ein zwiespältiges Bild: Zwar sinkt die Zahl der Diebstähle langfristig, doch bleiben die finanziellen Verluste hoch und die Fallzahlen beträchtlich. Die verbesserte Aufklärungsquote deutet auf wirksamere Ermittlungsarbeit hin – doch die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht und Eigeninitiative der Bevölkerung.