DFB-Präsident Neuendorf betont Fußball als Kraft für Zusammenhalt und Vielfalt
Luisa HartmannDFB-Präsident Neuendorf betont Fußball als Kraft für Zusammenhalt und Vielfalt
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Entschlossenheit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bekräftigt, den Fußball als zentrale Aufgabe zu stärken. Er betonte, der Sport stehe für Zusammenhalt und nicht für Spaltung und müsse trotz äußerer Einflüsse im Mittelpunkt bleiben.
Neuendorf räumte ein, dass der Fußball nicht losgelöst von der Gesellschaft existiere. Er erkannte an, dass man sich mit politischen Realitäten auseinandersetzen müsse – etwa in den laufenden Gesprächen mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die vor Ort herrschenden Bedingungen.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass der DFB nicht zu jeder tagespolitischen Entwicklung Stellung nehmen werde. Vielmehr werde der Verband Zurückhaltung üben, insbesondere mit Blick auf die bevorstehende FIFA-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA.
Der DFB-Präsident unterstrich zudem die klare Haltung des Verbandes gegen Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Solche Phänomene hätten im Fußball keinen Platz, erklärte er. Der DFB werde weiterhin an seinen Grundwerten festhalten: Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.
Der Verband bleibt somit seinem Kerngeschäft, dem Fußball, verpflichtet – ohne dabei den gesellschaftlichen Kontext aus den Augen zu verlieren. Die Prinzipien von Einheit und Inklusion werden auch künftig sein Handeln leiten, selbst in komplexen politischen Zeiten.






