04 April 2026, 16:09

DFB-Elf in der Krise: Warum Nagelsmanns Taktik vor der WM scheitert

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Tafel mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

DFB-Elf in der Krise: Warum Nagelsmanns Taktik vor der WM scheitert

Die deutsche Nationalmannschaft sieht sich wachsender Kritik ausgesetzt, nachdem eine Serie enttäuschender Leistungen in der WM-Vorbereitung für Unmut gesorgt hat. Trotz einzelner Glanzlichter überlagern defensive Schwächen und taktische Fragezeichen die jüngsten Testspiele. Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt sich kämpferisch, doch die Ergebnisse und die Frustration der Fans nehmen zu.

Die letzten Testspiele gegen die Schweiz und Ghana offenbarten erneut die Abwehrprobleme der DFB-Elf. Drei der sieben Torabschlüsse der Schweizer endeten im Netz, während selbst die weniger gefürchtete ghanaische Mannschaft Lücken fand. Ein kostspieliger Fehler von Nico Schlotterbeck bescherte der Schweiz eine Torchance und verstärkte die Bedenken hinsichtlich der Nachlässigkeiten in der Defensive.

Nagelsmann hält weiterhin an seinem 4-2-3-1-System fest und setzt Joshua Kimmich auf der rechten Abwehrseite ein statt im Mittelfeld. Diese Aufstellung macht das Team verwundbar – Kritiker monieren fehlende Absicherung im Zentrum und eine zu starke Abhängigkeit von langen Bällen, sobald die Offensivaktionen ins Stocken geraten. Medien und Fans, darunter auch Analysen im Blog von Union Berlin, kritisieren scharf, dass die Mannschaft ihre Spielüberlegenheit nicht in Tore ummünzt und Spieler wie Grischa Prömel nicht berücksichtigt.

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Deniz Undavs spätes Siegtor gegen Ghana konnte die Debatte um die Stürmeroptionen der Nationalelf kaum beruhigen. Zwar bilden Kai Havertz und Niclas Füllkrug die offensive Speerspitze, doch Undavs Einwechslungserfolg hat Forderungen nach einer Neuausrichtung laut werden lassen. Einzelne Leistungen – etwa von Florian Wirtz, Antonio Rüdiger, Jamal Musiala und Lennart Grill – wurden zwar gelobt, doch auch sie konnten die mangelnde Konstanz nicht ausgleichen.

Nagelsmann räumte ein, dass andere Nationen mittlerweile als Favoriten für die WM gelten. Seine Weigerung, Taktik oder Positionen anzupassen – trotz der zunehmenden Kritik –, isoliert ihn zunehmend. Die Kontroverse um Schiedsrichter Stuart Attwell, der Deutschland nach seiner VAR-Entscheidung im Viertelfinale der EM 2024 einen Handelfmeter gegen Ghana zusprach, hat die Skepsis zusätzlich genährt.

Die WM-Vorbereitung der deutschen Mannschaft ist von defensiven Patzern und taktischer Unbeweglichkeit geprägt. Da Nagelsmann an seinem Kurs festhält, verschärfen sich die Probleme. Fans und Experten fordern nun dringend Lösungen – bevor das Turnier beginnt.

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