17 April 2026, 20:09

Deutschland beschleunigt Anerkennung ausländischer Apotheker gegen Personalmangel

Eingang einer Apotheke mit einem "Apotheke"-Schild auf der linken Seite, einer Tafel mit Text auf der rechten Seite, beleuchteten Lampen oben und Hintergrundobjekten.

Deutschland beschleunigt Anerkennung ausländischer Apotheker gegen Personalmangel

Deutschland geht gegen den wachsenden Apothekermangel vor, indem es die Anerkennung ausländischer Abschlüsse beschleunigt. Der Bundestag hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das es Fachkräften aus Drittstaaten erleichtert, in deutschen Apotheken zu arbeiten. Die neuen Regelungen sollen Bürokratie abbauen, ohne die Qualitätsstandards zu senken.

Das Gesetz verzichtet auf langwierige Dokumentenprüfungen für Apothekerinnen und Apotheker, die außerhalb der EU und des EWR ausgebildet wurden. Stattdessen werden ihre Fähigkeiten direkt überprüft. Diese Änderung soll qualifizierten Berufstätigen aus Drittländern den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern und beschleunigen.

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Die Bundesapothekerkammer (BAK) begrüßt den Schritt und warnt zugleich, dass in den kommenden Jahren tausende Apotheker fehlen werden. BAK-Präsident Dr. Armin Hoffmann betonte die Dringlichkeit, den Personalmangel im Sektor zu beheben.

Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren, was voraussichtlich bereits im Mai geschehen könnte. Bei Zustimmung tritt es am 1. November 2026 in Kraft. Zudem sind Anpassungen der Approbationsordnung für Apotheker nötig, um sie mit dem neuen Apothekenversorgungsstärkungsgesetz in Einklang zu bringen.

Die Änderungen erleichtern es im Ausland ausgebildeten Apothekern, in Deutschland zu arbeiten. Durch den Abbau bürokratischer Hürden hofft die Regierung, genug Personal zu gewinnen, um die Versorgung in Apotheken aufrechtzuerhalten. Der Erfolg des Gesetzes hängt jedoch von einer reibungslosen Umsetzung und der weiteren Unterstützung durch die Berufsverbände ab.

Quelle