Deutsche Telekom setzt auf Glasfaser und Dividende – doch die Aktie kämpft mit Gegenwind
Theo MayerDeutsche Telekom setzt auf Glasfaser und Dividende – doch die Aktie kämpft mit Gegenwind
Deutsche Telekom passt Strategie an, um Rendite und Leistung zu steigern
Die Aktie der Deutschen Telekom hat seit ihrem März-Hoch von 36 Euro um 25 Prozent nachgegeben und notiert derzeit bei 27,06 Euro. Analysten sind uneins in ihrer Einschätzung: Die Kursziele reichen von 35,70 bis 40 Euro.
Das Unternehmen verlagert den Ausbau seines Glasfasernetzes stärker auf den direkten Anschluss von Wohnungen. Damit soll die Amortisation der Infrastrukturinvestitionen durch eine höhere Kundennachfrage beschleunigt werden. Parallel modernisiert die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit Vodafone und O₂ Telefónica das Notrufsystem eCall.
Technisch gesehen steht die Aktie vor entscheidenden Marken: Bei 26 Euro liegt eine wichtige Unterstützungszone. Ein Bruch nach unten könnte weitere Verluste auslösen, während eine Stabilisierung darüber den Kurs in Richtung 30 Euro treiben könnte. Der Barclays-Analyst Maurice Patrick hält mit 40 Euro das höchste Kursziel und verweist auf solide Fundamentaldaten. Trotz Bedenken argumentieren einige Experten, dass der Markt die Risiken überzeichnet. Sie heben die starke Cashflow-Situation des Konzerns, ein KGV von rund 15 sowie eine mögliche Dividendenerhöhung auf 1,13 Euro hervor. Belastend wirkt jedoch die schwache Performance der US-Tochter T-Mobile US, die weiterhin auf den Aktienkurs drückt. Die vollständigen Jahreszahlen 2025 wird die Deutsche Telekom am 26. Februar vorlegen.
Die strategischen Anpassungen und der anstehende Geschäftsbericht könnten die Stimmung der Anleger prägen. Angesichts der gespaltenen Analystenmeinungen dürfte die nächste Kursbewegung davon abhängen, ob die Unterstützung bei 26 Euro hält. Ausschlaggebend für die langfristige Entwicklung bleiben die Dividendenperspektive und der Glasfaserausbau.






