Deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet mit Kantersieg in die WM-Quali 2027
Luisa HartmannWM-Qualifikation startet: Deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft lässt Slowenien keine Chance - Deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet mit Kantersieg in die WM-Quali 2027
Deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet mit 5:0 gegen Slowenien in die WM-Qualifikation 2027
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat ihre Qualifikationskampagne für die WM 2027 mit einem überzeugenden 5:0 (2:0)-Sieg gegen Slowenien eröffnet. Vor 19.169 Zuschauern in Dresden trafen fünf verschiedene Spielerinnen – doch trotz des deutlichen Ergebnisses zeigten sich auch bekannte Schwächen im Spiel der deutschen Frauen. Die Gastgeberinnen übernahmen früh die Kontrolle: Vivien Endemann erzielte in der 6. Minute die Führung, Elisa Senß erhöhte nur fünf Minuten später auf 2:0. Slowenien, das sich noch nie für ein großes Turnier qualifizieren konnte, fand im gesamten Spiel kaum Mittel gegen den deutschen Druck.
In der zweiten Halbzeit baute Deutschland die Führung weiter aus: Linda Dallmann machte in der 48. Minute das 3:0, bevor Debütantin Larissa Mühlhaus in ihrem ersten Länderspiel nur fünf Minuten später auf 4:0 erhöhte. Lea Schüller, die ihr 83. Spiel für die Nationalmannschaft bestritt, vollendete in der 71. Minute mit ihrem 55. Länderspieltor zum Endstand.
Shekiera Martinez, die sowohl für England als auch für Deutschland spielberechtigt ist, übernahm die Offensive für die verletzte Klara Bühl. Trotz des klaren Sieges verpasste die deutsche Frauen-Auswahl jedoch mehrere hochkarätige Chancen und zeigte defensive Schwächen, die sie bereits in jüngeren Partien geplagt hatten.
Nun richtet sich der Fokus auf die anstehenden Qualifikationsspiele gegen Norwegen und Österreich. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM 2027.
Der Auftaktsieg verschafft Deutschland eine starke Ausgangsposition in der Qualifikationsgruppe. Doch die unbeständige Chancenverwertung und die Abwehrprobleme müssen bis zu den schwierigeren Aufgaben noch behoben werden. Die nächsten Prüfsteine gegen Norwegen und Österreich lassen wenig Raum für Fehler im Kampf um den Gruppensieg.






