26 April 2026, 16:10

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Plakat mit einem Zug auf einer Bahnstrecke mit ein paar Menschen in der Nähe und dem Text "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation."

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Deutsche Bahn verspricht Preisstopp bei Fernverkehrstickets bis Mai 2025

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Ab dem 1. Mai will die Deutsche Bahn die Preise für Fernverkehrstickets ein Jahr lang nicht erhöhen. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der Energiekrise, die die Transportkosten belastet. Doch Fahrgastverbände kritisieren, dass das Versprechen nicht ausreicht.

Wie Konzernchefin Evelyn Palla mitteilte, solle der Preisstopp die finanzielle Belastung für Reisende verringern. Als Begründung nannte sie die anhaltende Energiekrise.

Detlef Neuß, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn, bezeichnete die Entscheidung als unzureichend. Er verwies darauf, dass die dynamische Preisgestaltung Tickets auf stark nachgefragten Strecken bereits jetzt teuer mache. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage forderte Neuß stattdessen Preissenkungen.

Kritik übte er auch an der Pünktlichkeit der Bahn. Bei häufigen Verspätungen und Zugausfällen verdienten Fahrgäste nicht nur einen Verzicht auf Preiserhöhungen, sondern niedrigere Tarife, so Neuß. Jede Preissteigerung sei unter den gegebenen Umständen ungerechtfertigt.

Der Preisstopp gilt bis Mai 2025. Fahrgastvertreter fordern jedoch deutliche Rabatte, um die Serviceprobleme und die wirtschaftliche Belastung widerzuspiegeln. Die Deutsche Bahn hat sich bisher nicht zu den Forderungen nach Preissenkungen geäußert.

Quelle