DAX bricht unter 25.000 Punkte ein – Anleger reagieren auf schwache Konjunkturdaten
Luisa HartmannDAX bricht unter 25.000 Punkte ein – Anleger reagieren auf schwache Konjunkturdaten
Deutscher Leitindex DAX rutscht am Dienstag deutlich ab – unter 25.000-Punkte-Marke
Am Dienstag gab der DAX deutlich nach und fiel bis zur Mittagszeit unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten. Damit setzten sich die Verluste der Vortagssitzung fort: Um 12:30 Uhr notierte der Index bei etwa 24.885 Punkten – ein Minus von 1,0 Prozent. Enttäuschende Unternehmenszahlen und schwache Konjunkturdaten belasteten die Stimmung an den Märkten zusätzlich.
Mehrere Faktoren trieben den Rückgang des DAX voran. Dazu zählten schwache Quartalsergebnisse des Chemiehandelskonzerns Brenntag sowie schlechter als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland, die die Anleger verunsicherten. Analysten verwiesen zudem auf eine leichte Entspannung im Nahen Osten und eine breite Verkaufswelle bei Technologieaktien als Gründe für die Abwärtsbewegung.
Bis zum Mittag konnte sich der Index nicht über der 25.000-Punkte-Marke halten, was die technische Chartlage weiter verschlechterte. Zu den größten Verlierern zählten die Papiere von Infineon, Hochtief und Siemens Energy. Demgegenüber setzten SAP, Deutsche Telekom und Qiagen als Tagessieger positive Akzente und schwammen gegen den Trend.
An den Devisenmärkten gab der Euro leicht gegenüber dem Dollar nach und wurde bei 1,1411 US-Dollar gehandelt. Auch die Ölpreise sackten ab: Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 77,39 Dollar pro Fass. Unterdessen setzten die Aktien des Raumfahrtunternehmens SpaceX ihren steilen Abwärtstrend fort – seit dem Börsengang haben sie 35 Prozent an Wert verloren, was einem Schwund von rund 600 Milliarden Dollar entspricht.
Zum Mittagsschluss stand der DAX bei etwa 24.885 Punkten und verbuchte damit ein Minus von 1,0 Prozent. Das Scheitern, sich über der 25.000-Punkte-Marke zu behaupten, signalisierte weitere technische Schwäche. Breitere Marktbelastungen wie fallende Ölpreise und ein schwächerer Euro trugen zusätzlich zum negativen Tagesverlauf bei.






