CSD in Eberswalde: Queere Vielfalt trifft auf rechtsextreme Gegenproteste
Theo MayerCSD in Eberswalde: Queere Vielfalt trifft auf rechtsextreme Gegenproteste
Queere Aktivist:innen werden an diesem Samstag in Eberswalde unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen einen Christopher-Street-Day-(CSD)-Umzug abhalten. Die Veranstaltung steht unter dem Motto der Vielfalt und Toleranz und erwartet bis zu 2.000 Teilnehmer:innen. Rechtsextreme Gruppen haben in der Nähe eine Gegenkundgebung angekündigt.
Der CSD-Umzug beginnt um 13 Uhr am Bahnhof und endet mit einer Abschlusskundgebung um 15 Uhr. Die Route führt durch die Innenstadt, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kommen wird. Die Polizei wird den Umzug von der rechtsextremen Protestaktion räumlich trennen, um Störungen zu vermeiden.
Die rechtsextreme Gruppe Deutsche Patrioten voran hat ihre Gegenkundgebung offiziell angemeldet. Rechtsextreme Aktivist:innen hatten in der Vergangenheit bereits Pride-Veranstaltungen in ganz Deutschland ins Visier genommen, darunter einen CSD in Frankfurt (Oder) Ende Mai. Bei dieser Veranstaltung wurde mindestens ein Fall von Volksverhetzung gemeldet.
Die Behörden ergreifen Vorsichtsmaßnahmen, um für Sicherheit und Ordnung während des Umzugs zu sorgen. Die CSD-Organisator:innen bleiben ihrem Anliegen der Inklusion verpflichtet. Während der Veranstaltung muss im Eberswalder Stadtzentrum mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.






