04 March 2026, 19:05

Continental schreibt 2025 rote Zahlen – doch die Dividende steigt überraschend

Eine Grafik, die die Anzahl der von der COVID-19-Pandemie betroffenen US-Geschäfte zeigt, mit Abschnitten für Erholung und wirtschaftliche Erholung, unterteilt nach Branche, und begleitet von beschreibendem Text auf der linken Seite.

Continental verzeichnet Verlust nach Restrukturierung - Continental schreibt 2025 rote Zahlen – doch die Dividende steigt überraschend

Continental verzeichnete 2025 einen Nettoverlust von 165 Millionen Euro nach umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen. Das Unternehmen verbuchte Belastungen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro, die mit der Ausgliederung seiner Automobilzulieferersparte sowie dem Teilverkauf der Contitech-Kunststoffsparte zusammenhingen. Trotz des finanziellen Rückschlags erhalten die Aktionäre für das kommende Jahr eine höhere Dividende.

Der Verlust im Jahr 2025 ergab sich aus zwei zentralen Entscheidungen. Zum einen trennte Continental seine Automobilzulieferersparte ab, die nun unter dem neuen Namen Aumovio firmiert. Ziel der Ausgliederung war es, der Einheit eine eigenständige Identität zu verleihen und sie als spezialisierten Zulieferer der ersten Stufe (Tier-1) zu positionieren. Allerdings sind erste Daten zur Kundenakzeptanz Anfang 2026 aufgrund des jüngsten Übergangs noch begrenzt.

Zum anderen trugen die Kosten für den Teilverkauf des Contitech-Kunststoffgeschäfts zu den Umstrukturierungsaufwendungen bei. Diese Veränderungen führten zu einer Belastung von 1,2 Milliarden Euro und drückten das Unternehmen in die roten Zahlen.

Für das Jahr 2026 rechnet Continental mit einem weiteren Umsatzrückgang und prognostiziert ein Volumen zwischen 17,3 und 18,9 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll sich zwischen 11,0 und 12,5 Prozent bewegen. Die Aktionäre profitieren dennoch von einer Dividendenerhöhung von 2,50 auf 2,70 Euro pro Aktie.

Die Umstrukturierung hat die Geschäftsstruktur von Continental grundlegend verändert – Aumovio agiert nun eigenständig. Zwar wird der Umsatz 2026 voraussichtlich sinken, doch das Unternehmen bleibt auf seine Rentabilitätsziele und die Aktionärsrendite fokussiert. Die Dividendenerhöhung unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Finanzstrategie.

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