Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Wer bremst die Regelbrecher?
Verstöße im Verkehr nehmen in Wolfenbüttels Fußgängerzone zu
Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten zunehmend die Verkehrsregeln in der Fußgängerzone und gefährden damit Passanten. Die Situation hat Forderungen nach schärferen Kontrollen und besserer Abstimmung laut werden lassen.
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) schlug in einer aktuellen Pressemitteilung Alarm. Sie wies auf häufige Verstöße gegen die Verkehrsregeln in der Fußgängerzone hin und forderte die Stadtverwaltung und die Polizei zum Handeln auf. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Streifen.
Die IWW regte zudem ein Treffen aller Beteiligten an, um das Problem gemeinsam zu lösen. Andree Wilhelm, Sprecher des Landkreises, bestätigte, dass die Polizei bereits zugesagt habe, die Kontrollen und Präsenz in der Zone zu verstärken. Die zusätzlichen Streifen sollen bereits in der kommenden Woche beginnen.
Unterdessen arbeitet die Stadt Wolfenbüttel an neuen Verkehrsregelungen, die Lieferzeiten und erlaubte Fahrradzeiten besser aufeinander abstimmen sollen. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis für die Durchsetzung der Regeln sei jedoch nicht nötig, hieß es seitens der Stadt. Bußgelder aus den Kontrollen werden über das Ordnungsamt des Landkreises Wolfenbüttel abgewickelt.
Die Polizei wird in Kürze zusätzliche Streifen durchführen, um Verstöße einzudämmen. Die Stadt unterstützt die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, überlässt die Durchsetzung jedoch den Behörden. Verhängte Bußgelder fließen in das bestehende Sanktionensystem des Landkreises.






