03 January 2026, 04:24

Chaos im Fernsehprogramm: Als US5-Fans 2006 die *Fließband*-Bühne stürmten

Drei Männer musizieren auf der Bühne bei einem Konzert, mit einem Gitarristen in einem schwarzen T-Shirt links, einer großen Menge unten und Lichtern und einem Gebäude im Hintergrund.

Chaos im Fernsehprogramm: Als US5-Fans 2006 die *Fließband*-Bühne stürmten

Ein kürzlich wiederaufgetauchter Clip aus dem Jahr 2006 bringt die Erinnerungen an ein chaotisches Fernsehprogramm in Deutschland zurück. Sänger Jay Khan teilte Aufnahmen seiner damaligen Boygroup US5, die in der von Florian Silbereisen moderierten Sendung Fließband auftraten. Die Folge, eine Hommage an den verstorbenen Rudi Carrell, artete schnell in ein Durcheinander aus, als Fans während des Auftritts die Bühne stürmten.

Die ursprüngliche Fließband-Sendung lief von 1974 bis 1979 mit Dieter Kürten als erstem Moderator. Jahrzehnte später belebte Silbereisen das Format neu – als Test für ein unterhaltsames Konzept auf dem Höhepunkt des Boygroup-Booms. Die Sonderausgabe 2006 kombinierte Musikacts mit spielerischen Spielen, doch der Auftritt von US5 nahm eine unerwartete Wendung.

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Während die Gruppe sang, stürmten begeisterte Fans das Fernsehprogramm, sodass Silbereisen eingreifen musste. „Das wird jetzt langsam gefährlich!“, warnte er und versuchte, die Ordnung wiederherzustellen. Der Vorfall unterstrich die unberechenbare Dynamik der Sendung und ihren Bruch mit Silbereisens sonstigem Volksmusik-Programm. Khan und Silbereisen pflegen seitdem eine professionelle Beziehung: 2022 trat Khan in Silbereisens Silvester-Special auf, und jüngst feierte sein neues Projekt Boyband Mania Premiere im ARD-Programm Silvester-Schlager-Boom.

Der Clip von 2006 bleibt eine Momentaufnahme eines mutigen Fernsehprogramm-Experiments in der Ära der Boygroups. Silbereisens Versuch, über die traditionelle Musik hinaus ein jüngeres Publikum zu erreichen, sorgte für einen denkwürdigen – wenn auch turbulent verlaufenen – Fernsehprogramm-Augenblick. Dass Khan und der Moderator weiterhin zusammenarbeiten, deutet darauf hin, dass beide die Bühnenhektik längst hinter sich gelassen haben.