CDU fordert nach tödlichem U-Bahn-Angriff in Hamburg schärfere Abschieberegeln
Clara HartmannThering fordert Abschiebung krimineller Ausländer - CDU fordert nach tödlichem U-Bahn-Angriff in Hamburg schärfere Abschieberegeln
Hamburger CDU-Chef Dennis Thering fordert schärfere Maßnahmen gegen ausländische Straftäter nach tödlichem Angriff an der U-Bahn-Station Wandsbek
Nach einem tödlichen Angriff an der U-Bahn-Station Wandsbek hat der Hamburger CDU-Vorsitzende Dennis Thering strengere Konsequenzen für ausländische Straftäter gefordert. Ein 25-jähriger Mann aus dem Südsudan, der der Polizei bereits bekannt war, soll eine 18-Jährige auf dem Bahnsteig zu Tode geschleift haben. Thering setzt sich nun für schnellere Abschiebungen und rechtliche Reformen ein, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
Der Tatverdächtige im Fall Wandsbek war wegen früherer Straftaten aktenkundig, darunter ein Angriff auf einen Polizisten. Thering fragte, wie einem solchen Täter überhaupt Asyl gewährt werden konnte, ohne dass er für seine Vorstrafen zur Rechenschaft gezogen wurde. Er argumentierte, dass Gesetze, die die Abschiebung schwerer Straftäter verhindern, dringend geändert werden müssten.
Um die Sicherheit zu erhöhen, schlug Thering die Installation von Bahnsteig-Türen und Zugangskontrollen in U-Bahn-Stationen vor. Seine Forderungen kommen vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über Gewaltkriminalität im öffentlichen Nahverkehr. Offizielle Statistiken zu Todesfällen an deutschen Bahnhöfen, die mit Tätern mit Migrationshintergrund in Verbindung stehen, liegen jedoch nicht vor.
Therings Vorschläge umfassen beschleunigte Abschiebungen verurteilter Ausländer sowie verschärfte Sicherheitsvorkehrungen in den Stationen. Der Fall hat die Debatte über Asylpolitik und öffentliche Sicherheit neu entfacht. Ob die Behörden rechtliche Änderungen prüfen werden, steht bisher noch nicht fest.






