13 June 2026, 18:06

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD ab

Sozialflügel der CDU lehnt Gespräche mit AfD ab

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD ab

Dennis Radtke, der Bundesvorsitzende der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA, hat jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) ausgeschlossen. Er bezeichnete die Partei als treibende Kraft für grundlegende Veränderungen des politischen Systems Deutschlands und der europäischen Ordnung.

Radtke erklärte, die AfD strebe nach „einem anderen System, einem anderen Land, einem anderen Europa“. Dies stelle einen klaren Bruch mit den demokratischen Werten der Mitte dar.

Aus seiner Sicht dient der „cordon sanitaire“ – eine politische Absperrung gegen die AfD – nicht in erster Linie der direkten Konfrontation mit der Partei, sondern dem Schutz des demokratischen Zentrums. Entscheidend seien dabei Glaubwürdigkeit und Bürgernähe, um Extremismus entgegenzuwirken. Doch genau diese Instrumente würden zunehmend knapp, was erhebliche Risiken berge.

Die Haltung des CDA-Chefs unterstreicht die ablehnende Position der CDU gegenüber einer Kooperation mit der AfD. Seine Warnungen verdeutlichen die Herausforderungen beim Erhalt demokratischer Normen. Die Debatte darüber, wie mit dem Aufstieg der rechtsextremen Politik umzugehen ist, bleibt indes ungelöst.

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