BTCS startet an der Frankfurter Börse mit aktivem Bitcoin-Management
Jonas HofmannBTCS startet an der Frankfurter Börse mit aktivem Bitcoin-Management
BTCS S.A., ein börsennotiertes Unternehmen für digitale Vermögensverwaltung, handelt nun an der Frankfurter Börse im Freiverkehr
Das Unternehmen, das digitale Vermögen aktiv verwaltet, um Renditen zu erzielen, wurde im Januar 2026 unter dem Kürzel 36C gelistet. Seine Strategie zielt darauf ab, Bitcoin-Bestände durch wiederkehrende Einnahmequellen kontinuierlich auszubauen.
Laut dem jüngsten Quartalsbericht verfügt BTCS derzeit über 137 Bitcoin. Die Erträge stammen aus Staking, der Validierung von Blockchain-Netzwerken und Transaktionsgebühren. Diese Einnahmequellen sollen die Bitcoin-Reserven pro Aktie langfristig steigern.
Wojciech Kaszycki, Chief Strategy Officer des Unternehmens, betont einen entscheidenden Unterschied zu US-Konkurrenten wie Strategy: Während diese oft auf passives Halten setzen, verfolgt BTCS einen aktiven Verwaltungsansatz. Damit will man in einem volatilen Markt nachhaltiges Wachstum erreichen.
Öffentliche Daten zur Performance des Börsengangs oder zur Kursentwicklung im Vergleich zu anderen europäischen Krypto-Unternehmen liegen bisher nicht vor. Investoren müssen sich daher vorerst auf die eigenen Angaben von BTCS verlassen.
Das Unternehmen ist nun als Digital Asset Treasury Company an der Frankfurter Börse gelistet. Sein Geschäftsmodell basiert darauf, durch Netzbetriebs-Erträge die Bitcoin-Bestände zu vergrößern. Ob diese Strategie aufgeht, wird über seine Positionierung auf dem deutschen Krypto-Markt entscheiden.






