Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 dramatisch ein – doch nicht überall
Luisa HartmannBrandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 dramatisch ein – doch nicht überall
Brandenburg verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei fertiggestellten Wohnungen
Im vergangenen Jahr ging die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Brandenburg stark zurück. 2025 wurden nur etwa 7.400 neue Wohneinheiten fertiggestellt – ein Rückgang gegenüber rund 10.200 im Jahr 2024. Der Einbruch traf jedoch nicht alle Regionen gleichermaßen: Die Unterschiede zwischen Landkreisen und Städten fallen deutlich aus.
Besonders spürbar war der Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die maßgeblich zum Gesamtminus beitrugen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Neubauwohnungen in bestehenden Gebäuden leicht an und sorgte so für eine kleine, aber positive Entwicklung am Markt.
Nicht alle Gebiete waren gleichermaßen betroffen: Die Landkreise Potsdam-Mittelmark und die Stadt Potsdam lagen an der Spitze und wiesen die meisten Neubauten auf. Am anderen Ende der Skala verzeichneten die Landkreise Prignitz und Oberspreewald-Lausitz sowie die Stadt Brandenburg an der Havel die wenigsten Fertigstellungen.
Die Zahlen zeichnen ein uneinheitliches Bild des brandenburgischen Wohnungsmarktes. Während einige Regionen mit Rückgängen kämpften, blieb die Bautätigkeit in anderen – vor allem bei Mehrfamilienhäusern – stabiler.
Insgesamt sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Brandenburg von 2024 auf 2025 um fast 3.000. Am stärksten betroffen waren freistehende Häuser, doch Umbauten und Erweiterungen in Bestandsgebäuden brachten einen leichten Aufschwung. Die Daten unterstreichen die unterschiedlichen Bautrends in den Landkreisen und Städten des Landes.






