Brandenburgs Straßen leiden unter Winterschäden – Otto-Sidow-Straße besonders betroffen
Clara HartmannBrandenburgs Straßen leiden unter Winterschäden – Otto-Sidow-Straße besonders betroffen
Strenger Winter setzt Brandenburgs Straßen schwer zu
Der harte Winter hat in Brandenburg massive Schäden an den Straßen hinterlassen. Frost, schwere Verkehrsbelastung und Feuchtigkeit haben besonders in Brandenburg an der Havel die Otto-Sidow-Straße – Teil der Bundesstraßen B1/B102 – so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Bürgermeister Steffen Scheller vom Landesbetrieb Straßenwesen (LAS) sofortiges Handeln fordert.
Jährlich leiden die Straßen der Region unter Frost, Nässe und dem ständigen Verkehrsaufkommen. Besonders betroffen sind ältere, marode Abschnitte, deren Belag durch wiederholte Frost-Tau-Wechsel brüchig wird. Zwar kontrolliert der Landesbetrieb die Bundes- und Landesstraßen mindestens wöchentlich – bei Extremwetter sogar mit zusätzlichen Streifen –, doch manche Schäden lassen sich nicht mit schnellen Notlösungen beheben.
Bürgermeister Scheller pocht auf eine grundlegende Sanierung der Otto-Sidow-Straße: Die alten Betonplatten sollten abgefräst und durch einen mehrschichtigen Asphaltaufbau ersetzt werden. Der vom Geschäftsführer Mike Koehler geleitete Landesbetrieb hat nun zugesagt, die Strecke nächste Woche zu begutachten. Akute Gefahrenstellen wie tiefe Schlaglöcher werden vorläufig mit Kaltasphalt oder Reparaturmischgut gefüllt. Dauerhafte Instandsetzungen mit Heiß- oder Gussasphalt sind jedoch erst ab März möglich, wenn mildere Temperaturen solche Arbeiten zulassen. Koehler betonte, dass die Verkehrssicherheit oberste Priorität habe – auch wenn nicht alle Schäden sofort behoben werden könnten. Besonders stark betroffen ist die Kreuzung Wilhelmsdorfer Straße, die bereits provisorisch instand gesetzt wurde; die endgültigen Arbeiten sollen folgen, sobald die Wetterbedingungen es erlauben.
In den kommenden Tagen wird der Landesbetrieb über langfristige Maßnahmen für die Otto-Sidow-Straße entscheiden. Bis dahin sorgen Übergangslösungen dafür, dass die Straße befahrbar bleibt – eine vollständige Sanierung verschiebt sich jedoch bis zum Frühjahr. Autofahrer müssen weiterhin mit Behinderungen rechnen, da die Teams zunächst die dringendsten Gefahrenstellen beseitigen.






