04 March 2026, 20:29

Brandenburgs Regierungsumbildung: Woidke setzt auf CDU-Partnerschaft und neue Ministerien

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit Reportern vor dem Kanzleramt in Berlin, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige halten Mikrofone, mit Gebäuden im Hintergrund.

Brandenburgs Regierungsumbildung: Woidke setzt auf CDU-Partnerschaft und neue Ministerien

In Brandenburg steht nach dem Scheitern der SPD-BSW-Koalition im Januar eine Regierungsumbildung an. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich nun an die CDU gewandt, um eine neue Partnerschaft zu schmieden. Im Zuge des Übergangs werden mehrere wichtige Ministerposten neu besetzt.

Die bisherige Koalition aus SPD und BSW war zu Beginn des Jahres zerbrochen. Daraufhin nahm Woidke Verhandlungen mit der CDU auf, um eine stabile Regierung zu sichern. Einige Minister übernehmen nun im Rahmen der entstehenden Vereinbarung neue Aufgaben.

Gesundheitsministerin Britta Müller, die die BSW verlassen hatte, war trotz des politischen Umbruchs zunächst im Amt geblieben. Nun wird sie jedoch von ihrem Posten zurücktreten. Ihr Nachfolger, René Wilke, der derzeit als Brandenburgs Innenminister amtiert, wird in der neuen Koalition ein kombiniertes "Superministerium" leiten, das die Ressorts Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration bündelt.

Unterdessen wechselt SPD-Wirtschaftsminister Daniel Keller ins Finanzressort. Die Umbesetzungen spiegeln die Notwendigkeit wider, das Kabinett nach dem Koalitionswechsel neu zu strukturieren.

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Die Umbildung markiert einen Wandel in Brandenburgs politischer Landschaft. Wilkes erweitertes Ministerium und Kellers neue finanzpolitische Rolle werden die Prioritäten der SPD-CDU-Regierung prägen. Die Änderungen erfolgen zu einer Zeit, in der das Land nach Monaten der Unsicherheit nach Stabilität strebt.