30 June 2026, 06:07

Brandenburgs Kirschbauern freuen sich auf Rekordernte nach mageren Jahren

Bessere Kirschernte erwartet - Weniger Frostschaden

Brandenburgs Kirschbauern freuen sich auf Rekordernte nach mageren Jahren

Brandenburgs Kirschbauern erwarten 2024 eine reichhaltige Ernte

Nach zwei Jahren mit schlechten Erträgen aufgrund von Spätfrösten und anderen Herausforderungen blicken die Kirschbauern in Brandenburg optimistisch auf die Saison 2024. Sowohl Süß- als auch Sauerkirschen zeigen in diesem Jahr vielversprechendes Wachstum.

Im Gegensatz zu den Vorjahren blieben Frostschäden 2024 weitgehend aus, was die Verluste in den Plantagen der Region deutlich verringert hat. Bei Süßkirschen wird eine Erntemenge von 438 metrischen Tonnen erwartet – ein deutlicher Anstieg um 240 Tonnen gegenüber 2023. Das entspricht einer Steigerung von 121 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch bei Sauerkirschen zeichnet sich ein Wachstum ab: Die Prognose für 2024 liegt bei 398 metrischen Tonnen, was einem Plus von 18 Tonnen gegenüber 2023 entspricht. Das bedeutet einen Produktionsanstieg um 5 Prozent. Trotz der positiven Entwicklung ist die Gesamtanbaufläche für Kirschen in Brandenburg jedoch rückläufig.

Dennoch bleiben Risiken für die Ernte bestehen. Dürreperioden und Schäden durch Stare könnten die endgültigen Erträge noch mindern. Um Besucher anzulocken, bieten viele Obstplantagen inzwischen Selbstpflück-Aktionen an.

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Insgesamt sieht die Kirschernte 2024 in Brandenburg deutlich vielversprechender aus als in den letzten Jahren. Die Bauern rechnen mit höheren Erträgen bei beiden Sorten – doch Wetter und Wildtiere könnten das Endergebnis noch beeinflussen.

Quelle