Brandenburgs Innenminister will Cottbus mit gezielter Videoüberwachung sicherer machen
Theo MayerInnenminister: Mehr Kameras können Cottbus sicherer machen - Brandenburgs Innenminister will Cottbus mit gezielter Videoüberwachung sicherer machen
Brandenburgs Innenminister René Wilke fordert mehr Videoüberwachung in Cottbus
Der Minister schlägt vor, in besonders gefährdeten Bereichen Kameras aufzustellen, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. Die aktuellen Gesetze schränken jedoch ein, wie Städte solche Technologien einsetzen dürfen.
Wilke betonte, dass es nicht darum gehe, die gesamte Stadt mit Kameras zu überziehen. Vielmehr solle der Fokus auf konkreten Brennpunkten liegen, an denen die Risiken am größten seien. Gleichzeitig warnte er, dass steigende Sicherheitskosten die Organisation großer Veranstaltungen zunehmend erschweren.
Vereine wie Energie Cottbus stehen vor der Herausforderung, Sicherheitsauflagen zu erfüllen, ohne die Ticketpreise stark anheben zu müssen. Um diese Probleme anzugehen, plant Wilke eine Änderung des Ordnungsrechts. Die Novelle soll Kommunen mehr Spielraum geben, Videoüberwachung dort einzusetzen, wo sie notwendig ist.
Ob sich die Kriminalitätsentwicklung oder das Sicherheitsgefühl in Cottbus in den letzten fünf Jahren verändert hat, bleibt unklar. Doch Wilke ist überzeugt, dass gezielte Überwachung helfen könnte, Sicherheitsbedenken effizienter zu steuern.
Die geplanten gesetzlichen Anpassungen zielen darauf ab, Städten wie Cottbus mehr Kontrolle über die Videoüberwachung zu geben. Falls die neuen Regeln verabschiedet werden, wäre eine flexiblere Beobachtung von Problemzonen möglich. Veranstalter und lokale Behörden hätten dann zusätzliche Instrumente, um Sicherheit und Bezahlbarkeit in Einklang zu bringen.






