Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter in der Kritik wegen fragwürdiger Geschäftspartner
Theo MayerBrandenburgs Antisemitismus-Beauftragter in der Kritik wegen fragwürdiger Geschäftspartner
Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter Andreas Büttner gerät wegen seiner Verbindungen zu zwei Männern in die Kritik, die der Brandstiftung auf seinem Grundstück beschuldigt werden. Die beiden waren zudem seine Geschäftspartner in einer im vergangenen Jahr gegründeten Beratungsfirma. Trotz des laufenden Ermittlungsverfahrens hat die Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke ihm öffentlich ihre Unterstützung ausgesprochen.
2023 gründete Büttner gemeinsam mit den beiden nun verdächtigten Personen ein Unternehmensberatungsunternehmen. Zunächst versäumte er es, diese Nebentätigkeit anzuzeigen, reichte die erforderlichen Unterlagen jedoch später nach.
Die Landtagsverwaltung prüfte die Gründung der Firma sowie die Einhaltung der beamtenrechtlichen Vorschriften durch Büttner. Fragen tauchten auf, nachdem sein Anwesen Ziel eines mutmaßlichen Brandanschlags geworden war – in Verbindung mit seinen Geschäftspartnern.
Liedtke betonte, sie vertraue weiterhin auf Büttners Fähigkeit, sein Amt auszuüben. Die Ermittlungen gegen seine Bekannten hätten ihrer Meinung nach keine Auswirkungen auf seine berufliche Rolle.
Büttner bleibt vorerst im Amt des Antisemitismus-Beauftragten, während die Behörden seine Einhaltung der Regelungen überprüfen. Im Mittelpunkt des Falls stehen seine früheren Geschäftstätigkeiten und das Handeln seiner ehemaligen Partner. Gegen ihn persönlich wurden bisher keine Anklagen erhoben.






