17 March 2026, 00:56

Brandenburg setzt auf Bürgerbeteiligung für nachhaltige Verkehrsplanung

Eine Stadtstraße mit Fahrzeugen, eine Brücke mit Geländern und Säulen, Strommasten mit Drähten, Bäume und ein bewölkter Himmel im Hintergrund.

Regierung will Initiativen in die Verkehrsgestaltung einbeziehen - Brandenburg setzt auf Bürgerbeteiligung für nachhaltige Verkehrsplanung

Brandenburg reformiert Verkehrsplanung mit breiterer Beteiligung externer Gruppen

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Brandenburg aktualisiert seine Verkehrsplanung unter stärkerer Einbindung externer Akteure. Ein neues Bündnis aus 13 Organisationen wird die Umsetzung des Brandenburgischen Mobilitätsgesetzes begleiten. Ziel der Initiative ist es, den Verkehr nachhaltiger zu gestalten und die Klimaneutralität der Region zu fördern.

Das Brandenburgische Mobilitätsbündnis vereint 13 Institutionen, darunter den Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie den Städtetag Brandenburg (StGB). Auch der Landesverband für Menschen mit körperlichen und mehrfachen Behinderungen ist beteiligt. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung stellt dem Bündnis Fördermittel, fachliche Expertise und Koordinationsunterstützung zur Verfügung.

Drei Kommunen – Frankfurt (Oder), Zeuthen und Finsterwalde – nehmen von April bis Juli 2025 an Pilotprojekten zur Fußverkehrsanalyse teil. Eine geplante Maßnahme ist eine neue Ampelanlage an der Kreuzung Schillerstraße/Heinrich-Heine-Straße in Zeuthen, für die bereits ein Förderantrag eingereicht wurde. Die Pilotvorhaben sollen als Grundlage für künftige Verkehrsentscheidungen im Rahmen des Brandenburgischen Mobilitätsgesetzes dienen.

Das Bündnis fungiert künftig als regelmäßiges Beratungsgremium in der Verkehrsplanung. Zu seinen Aufgaben gehört es, sicherzustellen, dass die verkehrspolitischen Prioritäten des Landes mit den Nachhaltigkeitszielen und Klimavorgaben im Einklang stehen.

Die Arbeit des Bündnisses wird verkehrspolitische Weichenstellungen in ganz Brandenburg prägen. In ausgewählten Städten werden in Modellprojekten praktische Lösungen erprobt – etwa verbesserte Fußgängerquerungen oder Verkehrssteuerungsmaßnahmen. Das Land will so die Infrastruktur modernisieren und mehr Akteure in die Planung einbinden.

AKTUALISIERUNG

Brandenburg präsentiert detailliertes Fahrradnetz, um den nachhaltigen Verkehr zu fördern

Brandenburg hat einen umfassenden Plan für sein landesweites Fahrradnetz (Radnetz Brandenburg) veröffentlicht, und zwar am 20. Februar 2026. Der Plan legt die wichtigsten Prioritäten für die Radinfrastruktur fest und zeigt die wichtigsten Routen auf, an denen der Radverkehr am wichtigsten ist. Dies ist ein konkreter Schritt für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Mobilitätsbündnisses und zielt darauf ab, den Zugang zu sicheren und zugänglichen Radwegen in der Region zu erweitern.