25 March 2026, 20:09

Brandenburg ernennt neuen Polen-Beauftragten nach dreijähriger Pause

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Brandenburg ernennt neuen Polen-Beauftragten nach dreijähriger Pause

Brandenburg hat Markus Niggemann zum neuen Polen-Beauftragten ernannt. Die Position war seit 2021 unter der aktuellen SPD-BSW-Regierung unbesetzt geblieben. Ministerpräsident Dietmar Woidke bezeichnete den Schritt als ein "klares Bekenntnis" zur Stärkung der Beziehungen zum Nachbarland.

Niggemann, derzeit Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, übernimmt das Amt mit sofortiger Wirkung. Sein erster offizieller Besuch in Polen ist bereits für diesen Mittwoch geplant. Die Ernennung folgt auf eine Phase ohne dedizierten Beauftragten, obwohl die Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Polen weiterhin bestand.

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In den vergangenen drei Jahren wurden die gemeinsamen Anstrengungen im Rahmen der Nachbarschaftsstrategie 2021 fortgesetzt. Dazu zählen Projekte in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Wirtschaft und Bildung. Förderprogramme wie INTERREG VI A unterstützten Initiativen wie IBN, POLSMA und CHANGE(k)NOW, mit geplanten Treffen in Stettin für Januar 2026. Weitere Aktivitäten umfassen Radtourismus-Veranstaltungen im Februar 2026 sowie Kleinstförderungen für Kultur und nachhaltigen Tourismus, für die 2024 und 2025 Ausschreibungen stattfinden.

Auch die Bürgerbeteiligung spielte eine zentrale Rolle. Der Deutsch-Polnische Bürgerrat wird im November 2024 tagen, während kulturelle Veranstaltungen wie der Vortrag Deutschland und Polen: Warum unsere gemeinsame Geschichte heute zählt in Frankfurt (Oder) stattfanden. Niggemanns Ernennung zielt darauf ab, diese Bemühungen fortzuführen und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen auszubauen.

Sein Vorgänger in diesem Amt war Jobst-Hinrich Ubbelohde, der den Posten während der vorherigen Kenia-Koalitionsregierung innehatte.

Niggemanns neue Position unterstreicht Brandenburgs Absicht, die Partnerschaft mit Polen zu vertiefen. Sein frühe Reise und der Fokus auf grenzüberschreitende Projekte deuten auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit in den kommenden Jahren hin. Zwar war die Stelle seit 2021 unbesetzt, doch bestehende Initiativen hielten die Beziehungen lebendig.

Quelle