18 April 2026, 14:15

BMW startet holprig ins Jahr 2026 – Aktie stürzt um 20 Prozent ab

Balkendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten zeigt, wobei die installierte Kapazität von BMW vermerkt ist.

BMW startet holprig ins Jahr 2026 – Aktie stürzt um 20 Prozent ab

BMW startet mit Herausforderungen ins Jahr 2026 – Aktie verliert fast ein Fünftel

Der Beginn des Jahres 2026 gestaltet sich für BMW schwierig: Seit Januar hat der Aktienkurs des Konzerns um fast 20 Prozent nachgegeben. Die jüngsten Finanzzahlen des Unternehmens zeigen für 2025 einen Rückgang sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn. Dennoch blicken Analysten optimistisch auf die langfristigen Aussichten des Autokonzerns.

Das vorsteuerliche Ergebnis sank 2025 um 6,7 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Auch der Umsatz ging im gleichen Zeitraum um 6,3 Prozent zurück. Investoren reagierten verhalten – der Aktienkurs fiel auf 78,28 Euro.

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Führungswechsel steht bevor Am 14. Mai übernimmt Milan Nedeljkovic das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Oliver Zipse. Die Übergabe erfolgt kurz nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts für das erste Quartal, der am 6. Mai erwartet wird.

Herausforderungen und Hoffnungsträger: Der neue i3 Für 2026 drohen höhere Zölle, die die EBIT-Marge im Autogeschäft voraussichtlich um etwa 1,25 Prozentpunkte belasten könnten. Doch ein wichtiger Meilenstein steht an: die Markteinführung des vollelektrischen BMW i3 Ende 2026. Die Produktion in München beginnt bereits im August. Das Modell soll eine WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern bieten und dank 800-Volt-Schnellladetechnik überzeugen. Der Erfolg des i3 wird maßgeblich über die künftige Profitabilität von BMW entscheiden.

Die Analystin Eunice Lee von Bernstein stuft die Aktie weiterhin mit "Outperform" ein und betont trotz der jüngsten Rückschläge ein erhebliches Kurssteigerungspotenzial.

Entscheidende Monate für BMW Die kommenden Wochen werden für den Konzern entscheidend: Neben dem Führungswechsel steht die Premiere des i3 an, der die finanzielle Erholung des Unternehmens prägen könnte. Gleichzeitig richten sich alle Blicke auf die Quartalszahlen, die Anfang Mai veröffentlicht werden.

Quelle