16 February 2026, 22:31

Bewegende Momente bei der Cinema-for-Peace-Gala in Berlin mit Gaza-Filmen und Ukraine-Appell

Ein detaillierter alter Stadtplan der Stadt Gaza, der Stra├čen, Geb├Ąude, Landmarken und begleitenden Text mit Informationen ├╝ber die Bev├Âlkerung, Landmarken und Stra├čen zeigt.

Cinema for Peace ehrt Filme ├╝ber den Gaza-Krieg - Bewegende Momente bei der Cinema-for-Peace-Gala in Berlin mit Gaza-Filmen und Ukraine-Appell

Die Cinema for Peace Foundation veranstaltete ihre jährliche Gala in Berlin und ehrte Filme sowie Persönlichkeiten für ihr Engagement für Frieden und Gerechtigkeit. Die diesjährige Veranstaltung war geprägt von ergreifenden Reden, prominenten Gästen und Auszeichnungen für Werke, die globale Konflikte thematisieren.

Zu den Preisträgern zählten zwei Dokumentarfilme über den Gaza-Krieg, während der ehemalige israelische General Noam Tibon und der Anti-Apartheid-Aktivist Albie Sachs mit Sonderpreisen gewürdigt wurden.

Eröffnet wurde die Gala mit einem berührenden Moment: Der junge Ukrainer Roman, der im Krieg schwer verletzt wurde, hielt eine kurze, aber bewegende Ansprache. Seine Worte gingen dem Publikum sichtbar nahe – darunter auch der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton, die später mit einem emotionalen Appell für ein Ende des Krieges reagierte.

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Zwei Filme über den Gaza-Krieg erhielten die höchsten Auszeichnungen, darunter "The Voice of Hind Rajab" als "Wertvollster Film". Die Stiftung ehrte zudem General Noam Tibon für die Rettung seiner Familie während eines Hamas-Angriffs sowie den südafrikanischen Juristen Albie Sachs für seinen lebenslangen Kampf gegen die Apartheid.

Die Veranstaltung nahm eine politische Wende, als Bob Geldof den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump scharf kritisierte, weil dieser den Klimawandel als "Schwindel" abgetan habe. Seine Äußerungen lösten starke Reaktionen aus – auch beim Schauspieler Kevin Spacey, der unter den Gästen war.

Die Cinema for Peace Foundation wählt ihre Preisträger in einem Nominierungsverfahren aus, das von einem internationalen Beirat geleitet wird. Zu den früheren ausgezeichneten Filmen gehören "20 Tage in Mariupol" (Ukraine, 2023), "Virunga" (Kongo, Umweltthema) und "Das Urteil von Nürnberg" (USA, historische Gerechtigkeit).

Die Gala endete mit einem erneuten Fokus auf Filme, die sich mit Krieg, Gerechtigkeit und Umweltkrisen befassen. Die Preisträger und Geehrten repräsentierten Konflikte von der Ukraine bis Gaza und unterstrichen damit die Mission der Stiftung, Geschichten von Widerstandskraft und Aktivismus zu würdigen. Die Mischung aus emotionalen Reden und politischen Statements betonte ihre Rolle als Fürsprecherin für globalen Wandel.